BIRKENFELD

Birkenfelder Radler unterwegs nach La Chataigneraie

„Bon voyage“ verabschiedeten die Birkenfelder mit ihrem Bürgermeister Achim Müller die vier Radfahrer, die sich am Samstag auf den Weg in die französische Partnergemeinde La Chataigneraie machten. Von links: Müller, Pirmin Dietz, Helmut Lang, Jürgen Sendelbach und Erhard Troll. Foto: Sabine Eckert

Ehrgeiz und Ausdauer brauchen sie, die vier Radfahrer aus Birkenfeld, die sich am Samstag auf den Weg in die französische Partnergemeinde La Chataigneraie machten. Zwar ist es bis zu der Kleinstadt im Département Vendée „nur“ 1100 Kilometer; am Ende aber werden Helmut Lang, Erhard Troll, Jürgen Sendelbach und Pirmin Dietz eine Strecke von insgesamt 1900 Kilometer zurückgelegt haben.

Denn sie fahren auf dem bekannten Radweg „EuroVelo 6“, der den Atlantik mit dem fast 3600 Kilometer entfernten Schwarzen Meer verbindet. Bereits 2015 fuhren Helmut Lang und Jürgen Sendelbach auf selbigem, allerdings von Regensburg in Richtung Schwarzen Meer. So entstand die Idee der beiden, auch in die entgegengesetzte Richtung zu fahren.

Der Anlass passt: Die Partnerschaft von Birkenfeld und La Chataigneraie mit dem Ortsteil La Tardiere wurde vor 30 Jahren besiegelt. Das deutsch-französische Komitee Birkenfeld organisiert deshalb eine Fahrt in ihre Partnergemeinde, an der an Pfingsten rund 50 Personen teilnehmen werden. So haben die vier Radler drei Wochen Fahrzeit eingeplant, um rechtzeitig mit den Busfahrern dort einzutreffen und dann wieder mit dem Bus zurück nach Birkenfeld zu fahren.

Somit sind etwa 100 Kilometer Radstrecke täglich eingeplant. Allerdings hat man auch an „radfreie“ Tage gedacht, die zum Verweilen am Atlantik oder zur Erholung dienen. Die Radstrecke wird die Birkenfelder dann über Karlsruhe, Mühlhausen, dem Rhein-Rhone-Kanal zur Loire führen. Hier möchte die Gruppe auch ein paar, der bekannten Schlösser besichtigen, bevor sie der Weg dann weiter über Nevers, Nantes und Saint Nazaire zum Atlantik führt.

Um zu ihrem Zielort La Chataigneraie zu gelangen, müssen die Radfahrer allerdings wieder 150 Kilometer zurück ins Landesinnere fahren. „Bei den Übernachtungen sind wir nicht sehr anspruchsvoll“, erzählt Lang, „wir werden uns einfache Unterkunftsmöglichkeiten suchen.“

Keiner kann französisch

Die Sprache wird allerdings die größte Herausforderung für die Birkenfelder sein, denn keiner der Vier spricht französisch. Sie wollen sich deshalb mit ihren Englischkenntnissen durchschlagen. „Zur Not haben wir ja noch unsere Hände zum Verständigen bei der Essensbestellung“, schmunzelt Lang.

Den Wunsch aller Radler, die in Richtung Atlantik aufbrechen, hat das Birkenfelder Quartett natürlich auch mit auf die Reise genommen: „Hoffentlich haben wir nicht so viel Westwind.“

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