BURGSINN

Bis auf drei Meter an James Bond

Smoking war Voraussetzung für die Statistenrolle, die Markus Knes jüngst beim neuen James-Bond-Film auf der Bregenzer Seebühne spielte. Foto: FOTO Klaus Hofmann

(us) Wer möchte nicht einmal hautnah bei den Dreharbeiten eines James-Bond-Filmes dabei sein und selbst in einer Statistenrolle mitspielen dürfen? Für den Burgsinner Markus Knes wurde dieser Traum Anfang Mai wahr, als er für den neuen Bondfilm „Quantum of Solace“ auf der Bregenzer Seebühne stand.

Wie Knes hatten sich Anfang Januar 5300 Leute für die 1500 Statistenrollen beworben. Am Bregenzer Kornmarkt-Theater fand das Statistencasting statt. Während Leute aus Belgien, Holland und selbst aus Skandinavien angereist waren, konnte der in Liechtenstein arbeitende und im schweizerischen Diepoldsau wohnende Diplom-Ingenieur die Festspielstadt am Bodensee in 15 Minuten erreichen.

Mitte März kam dann der Anruf von der Casting-Agentur und auf die Frage, ob er einen Smoking besitze, zögerte Markus Knes nicht lange und antwortete mit „ja“. Natürlich musste er dann erst einmal los und sich eine Abendgarderobe für die anstehende Kostümprobe besorgen.

Die Dreharbeiten, bei denen die 1500 Statisten das Publikum für die Oper „Tosca“ spielten, standen dann am 5. und 7. Mai auf dem Programm. „Von 17 Uhr bis 6 Uhr in der Früh gingen die Dreharbeiten und es war bitter kalt auf der Seebühne“, berichtet Knes. Die Frauen in ihren Abendkleidern hatten sein Mitgefühl.

In den Pausen gab es Tee und die Darsteller konnten sich mit Decken wärmen. Als anstrengend bezeichnet Knes die Dreharbeiten. Szenen von 30 Sekunden Dauer mussten wieder und wieder bis zu zehnmal wiederholt werden.

Für ihn, so Knes, habe sich die Sache gelohnt. Er habe nette Leute kennengelernt, erlebt wie der Dreh eines Films abläuft und prominente Schauspieler gesehen.

An den James-Bond-Darsteller Daniel Craig, sei er allerdings nicht näher als drei Meter herangekommen. Zwar gab es auch Geld für die Statisten, doch stellt Markus Knes in seinem Resümee fest: „Bei einem solchen Event geht es nicht um das Finanzielle, sondern um die Tatsache, bei einem James-Bond-Streifen mitspielen zu können und vielleicht mal für ein paar Sekunden im Bild zu sein.“

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