Thüngen

Brückensanierung und Straßenwidmung

Die Sanierung des Fahrbahnbelags der sogenannten Issigbrücke über den Nebenarm der Wern am Waage-Häuschen erfolgt mit Eichenbalken. Bei einer Ortsbesichtigung im März (wir berichteten) hatte der Bauausschuss der Marktgemeinde Thüngen generell die Notwendigkeit festgestellt, war sich aber bezüglich des Fahrbahnbelags nicht ganz einig. Da aber bei einem anderen Belag als dem jetzigen hölzernen zusätzlich ein neues Statikgutachten zu erstellen wäre, sah man die hölzerne als die bessere Alternative an.

Die Brücke aus dem Jahr 2004 überspannt die "Kleine Wern" mit einer Stützweite von 5,25 Metern und ist drei Meter breit. Sie hat eine Zulassung für 16 Tonnen Gesamtgewicht. Die verwendeten Eichenbalken werden im Tausch gegen Holz aus dem Kommunalwald vom Holzhändler der Gemeinde bezogen und erhalten auf der Oberseite eine rutschhemmende Profilierung, auf der Unterseite einen Entspannungsschnitt, der für ein geringeres Einreißen des Holzes sorgen soll. Die Kosten dafür betragen etwa 3300 Euro. Die notwendigen Montagearbeiten übernimmt der Thüngener Montageservice Sascha Kunitzky für 3636 Euro.

Widmung beim Bau versäumt

In der Gutenbergstraße musste ein Teilstück  von der Einmündung in die Retzstadter Straße bis zum Ausbauende des ersten Bauabschnitts nach fast 40 Jahren durch den Marktgemeinderat als öffentliche Ortsstraße gewidmet werden. Dieses wurde seinerzeit beim Bau versäumt.

Auf dem Grundstück "Am Kies I" soll zusätzlich zu dem bestehenden Wohnhaus ein Nebenhaus mit Garage errichtet werden. Geplant sind eine Doppelgarage im Erdgeschoss sowie Abstellräume im Unter- und Dachgeschoss. Da das geplante Gebäude die Baugrenze um 0,7 Meter überschreitet, musste hierfür eine Befreiung durch den Gemeinderat erfolgen.

Schaden an Kanalanschluss

Im April dieses Jahres wurde bei Arbeiten an einem Kanalanschluss in der Binsfelder Straße die Zuleitung des Wasserhausanschlusses beschädigt, zusätzlich funktionierte der Schieber nicht mehr, sodass das Wasser nicht mehr abgestellt werden konnte. Eine zufällig vor Ort anwesende Sanitärfirma konnte die Wasserleitung verschließen und der Hausanschlussschieber wurde ausgetauscht. Außerdem wurde sichtbar, dass der Kanalhausanschluss des Grundstücks nicht fachgerecht erstellt war, sodass Abwasser ins Erdreich gelangen konnte. Dieser Mangel wurde ebenfalls behoben. Die Rechnung dafür belief sich auf rund 9000 Euro. Der Marktgemeinderat stimmte der notwendigen Rechnungsanweisung an das Bauunternehmen Schmitt (Karlstadt-Stetten) im Nachhinein zu. Die Baufirma Schmitt erhielt auch den Auftrag für die Erneuerung eines Kanalhaushaltsanschlusses in der Hauptstraße für 12 635 Euro.

Für die Kosten der Betreuer beim Ferienprogramm 2019 übernimmt der Markt Thüngen 70 Prozent, den Rest trägt der Kreisjugendring. Zurzeit werden die Betreuer vom Kreisjugendring bei Aktionen unter sechs Stunden mit 7,50 und darüber mit 15 Euro gefördert. Die Kosten für die Gemeinde liegen bei 100 Euro. Die Marktgemeinde gibt auch in diesem Jahr sowohl an den Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde als auch an den ökumenischen Kirchenchor einen Zuschuss von jeweils 300 Euro.

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