GEMÜNDEN

Bücherverbrennung eine kulturelle Katastrophe

„Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Ereignis nach 80 Jahren noch so aktuell ist“, sagte Helge Wilhelm Seemann bei der Lesung vor zwölf Zuhörern in der Stadtbibliothek Gemünden.
Helge Wilhelm Seemann erinnerte in einer Lesung in der Gemündener Bücherei an die Bücherverbrennung vor 80 Jahren. Foto: Foto: Hausmann
„Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Ereignis nach 80 Jahren noch so aktuell ist“, sagte Helge Wilhelm Seemann bei der Lesung vor zwölf Zuhörern in der Stadtbibliothek Gemünden. Der in Gemünden lebende ehemalige Gymnasiallehrer beleuchtete „eine der schlimmsten kulturellen Katastrophen“, die die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 in Deutschland inszeniert hatten. Nur noch mit der aufkommenden Christianisierung im siebten und achten Jahrhundert, als Missionare viele Werke und Überlieferungen vernichtet hätten, um nur noch den christlichen Glauben zuzulassen, sei die ...
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