ARNSTEIN

Bürgerbus für Arnstein das erste Großprojekt

Entwicklung der Gesamtstadt: Der neue Verein „Arnsteiner Netz“ hat die Entwicklung der Gesamtstadt im Auge. Die Führungsmannschaft von links: Manuela Meinhard (Zweite Vorsitzende), Heidi Henning (Vorsitzende), Mark Schenk (Beisitzer), Tamara Senft (Kasse), Klaus Pracht (Schriftführer), Cornelia Fuchs (Beisitzerin) und Joachim Sauer (Beisitzer).
Entwicklung der Gesamtstadt: Der neue Verein „Arnsteiner Netz“ hat die Entwicklung der Gesamtstadt im Auge. Die Führungsmannschaft von links: Manuela Meinhard (Zweite Vorsitzende), Heidi Henning (Vorsitzende), Mark Schenk (Beisitzer), Tamara Senft (Kasse), Klaus Pracht (Schriftführer), Cornelia Fuchs (Beisitzerin) und Joachim Sauer (Beisitzer). Foto: Günter Roth

Einen recht guten Start legte der jüngste Verein „Arnsteiner Netz e.V.“ hin. Bei der Gründungsversammlung am Montag trugen sich 17 Personen in die Mitgliederliste ein. Das Führungsduo besteht aus Heidi Henning als Vorsitzende und Manuela Meinhard als ihre Stellvertreterin.

Natürlich hatte das „Arnsteiner Netz“ optimale Startbedingungen, denn seine „Eltern“ sind das Lokale Bündnis für Familie „arnstein5010“, das vor rund vier Jahren gegründet wurde und sich dem Namen nach von der geografischen Lage Arnsteins 50 Grad nördlicher Breite und zehn Grad östlicher Länge ableitet. Die meisten Mitglieder rekrutieren sich daher aus dieser Gruppierung. Auch die Intension des neuen Vereins ist eine Fortführung, zu der Manuela Meinhard betonte: „Die Aufgaben des lokalen Bündnisses sowie das Bündnis selbst bleiben bestehen, doch mit dem Verein können wir feste Strukturen schaffen.“

Bessere Kommunikation

Das „Arnsteiner Netz“ will sich künftig der Förderung und Verbesserung der Kommunikation und Vernetzung von Bürgern, Familien, Generationen, Einrichtungen und Vereinen in der gesamten Großgemeinde Arnstein annehmen. Eckpunkte sind die Unterstützung von Maßnahmen zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit in Arnstein durch zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren, Bürgerbüro und einem Bürgerbus. Auch die Angebote zur Bildung und Persönlichkeitsentwicklung, Integration, Teilhabe und Inklusion sollen gefördert werden. Ein weiteres Feld sieht der Verein in der Betreuungsqualität von Kindern, Jugendlichen und Senioren.

Ganz besonders wichtig ist dem „Arnsteiner Netz“ ein Klima des Zusammenhalts und der Ortszugehörigkeit innerhalb der Großgemeinde und ihrer Stadtteile. Dabei will man sich auch intensiv moderner Kommunikationsmittel wie das Internetforum „arnsteiner.net“ zur Förderung und Unterstützung von Informationsangeboten zum regionalen Lebensraum bedienen. Bestehende Arbeitskreise von „arnstein5010“ wie den, der sich intensiv mit der Stadtentwicklung der Kernstadt beschäftigt, können problemlos in den neuen Verein integriert werden, und auch weitere Arbeitsgruppen haben unter diesem Dach Platz.

Parteipolitisch neutral

Die frisch gewählte Vorsitzende Henning informierte, man plane regelmäßig am Dienstag zu einem Stammtisch einzuladen, dessen Termine im Forum bekannt gegeben würden. Dabei könnte es auch Themenabende geben, die wie auch der Stammtisch offen für alle Interessierten sei. Im Herbst solle dann eine erweiterte Gründungsphase stattfinden, in der die Vorhaben und Projekte konkretisiert werden sollen. Der neue Verein soll ganz bewusst parteipolitisch neutral sein und jedermann offen stehen.

Henning hat auch schon das erste Großprojekt für die Stadt im Auge: „Arnstein braucht einen Bürgerbus – und wir kriegen ihn“, sagte sie kämpferisch. In der Diskussion wurde vorgeschlagen, einen möglichen Bürgerbus in das Regionalprojekt Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (Ilek) einzubinden und unter Umständen auch eine Kombination mit einem „Bürgertaxi“ überlegen. Zunächst soll aber mit der Stadt Hammelburg Kontakt aufgenommen werden, wo Ähnliches schon praktiziert wird. Außerdem sei zunächst eine Bestandsaufnahme nötig, die eruieren soll, welche öffentlichen Fahrmöglichkeiten es innerhalb der Großgemeinde schon gebe.

Eine weitere Aufgabe könnte sich in Bezug auf die Situation der Mittelschule ergeben. Durch die notwendige Sanierung des Gebäudekomplexes ergebe sich auch die Chance, zusammen mit einer außerschulischen Nutzung eine positive Entwicklung anzustoßen. Simone Tolle mahnte Wünsche mit Augenmaß an, denn es sei nicht alles finanzierbar, wenn man die Stadt nicht unnötig verschulden wolle.

Die offizielle Vereinsgründung und auch die Wahl der ersten Vorstandschaft leitete Altbürgermeister Roland Metz. Die Gründungsvorstandschaft besteht demnach aus der Vorsitzenden Heidi Henning, ihrer Stellvertreterin Manuela Meinhard, dem Schriftführer Klaus Pracht und der Kassenführerin Tamara Senft. Als Beisitzer wurden Marc Schenk, Joachim Sauer und Cornelia Fuchs gewählt. Kassenprüfer sind Kurt Grömling und Volker Peter.

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