Marktheidenfeld

Bürgermeisterwahl: Wer sind die Kandidaten in Marktheidenfeld?

Wer kandidiert 2020 für das Amt des Bürgermeisters in Marktheidenfeld? Was wollen die Bürgermeisterkandidaten? Wer hat gute Chancen auf den Job? Alles auf einen Blick.
Das Rathaus in Marktheidenfeld.  Foto: Andreas Brachs

Nach zwölf Jahren und zwei Amtszeiten tritt Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder bei der kommenden Wahl nicht mehr an. Unter ihrer Ägide stieß der Stadtrat in den vergangenen Jahren noch einige Großprojekte an. Der Neubau des Feuerwehrhauses, das Soziale Wohnprojekt "Säule II" oder die Schaffung eines Gewerbegebiets auf der Söllershöhe sind nur ein Teil der Vorhaben , die den künftigen Stadtrat und Bürgermeister begleiten werden. 

Wer kandidiert 2020 um das Amt des Bürgermeisters in Marktheidenfeld?

Thomas Stamm (auf CSU-Liste): Der 58-jährige Finanzbeamte ist ein Politikneuling. Der Parteilose kandidiert zwar auf der Liste der CSU, will jedoch offen bleiben. Seit 1994 ist Stamm Vorsitzender der Rudergesellschaft Marktheidenfeld, seit elf Jahren Präsident des Bayerischen Ruderverbands. Vielleicht auch deshalb liegt ihm die Gestaltung des Mainkais besonders am Herzen.

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Holger Seidel (Freie Wähler): Der 48-jährige Gymnasiallehrer für Latein, Geschichte und Religion ist ebenfalls Politikneuling. Der geborene Fuldaer lebt seit 1998 in Marktheidenfeld. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Sanierung der Schulen, eine Mulitfunktionshalle und ebenfalls die Gestaltung des Mainkais.

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Wie ist die Kommunalwahl 2014 in Marktheidenfeld ausgegangen? 

Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2014 hatte sich Helga Schmidt-Neder (FW) mit 66,51 Prozent der Stimmen gegen den heutigen Stadtrat Christian Menig (CSU) durchgesetzt. Mit 57,85 Prozent war die Wahlbeteiligung eher niedrig. An der Verteilung der Sitze im Stadtrat hat sich seitdem wenig geändert, bis auf Ludwig Keller, der aus der Fraktion der Freien Wähler ausgetreten und jetzt fraktionslos ist. 

Analyse: Wer hat gute Chancen auf den Job als Rathauschef?
Redakteur Martin Hogger. Foto: Daniel Biscan
Das Rennen um den Bürgermeisterposten ist komplett offen, eine Prognose ist daher schwierig. Seit Jahren sind die Fraktionen der FW und der CSU in etwa gleich stark vertreten. Sowohl Stamm als auch Seidel sind Neulinge in der Politik, jedoch in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sehr bekannt: Stamm ist gebürtiger Marktheidenfelder und Vorsitzender der Ruderer. Seidel ist Lehrer, war Faschingsprinz und Kommunionhelfer. 
Wer letztendlich ins Rathaus einzieht, wird sich dadurch entscheiden, wer außerhalb seines Umfelds am meisten Eindruck hinterlässt. Bei der Podiumsdiskussion konnte sich keiner der Kandidaten von seinem Kontrahenten absetzen. Zu ähnlich die Standpunkte, zu ähnlich der Typ Mensch. Wie mein Kollege schon kommentierte: "Es kann die Wahlentscheidung doch nicht allen Ernstes an der Frage hängen bleiben, ob man lieber Bier oder Wein trinkt."

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