Neuhütten

Bürgerwünsche von Gehweg bis Geländer

Intensiv nutzten die Neuhüttener in der Bürgerversammlung ihr Rederecht, um eine Fülle von Wünschen und Anliegen vorzubringen.

Franz Rettelbach wünschte sich die Erläuterung der Wasserleitungssituation beim Bauvorhaben "Reitanlage Lohrbachhof". Der Bürgermeister klärte auf. Die Wasserleitung liegt nicht im öffentlichen Grund, sondern führt durch das Grundstück des früheren Schäferhofes.

Bei den Recherchen wurde festgestellt, dass es für die Leitung keine Grunddienstbarkeit gibt. Die geschätzten Kosten für die Verlegung der Wasserleitung in öffentlichen Grund liegen bei 250000 Euro.

Rettelbach kritisierte weiter, dass der Rettungsweg zum Kindergarten sowohl von Kirchenbesuchern als auch von Eltern der Kinder zugeparkt wird. Er wünscht sich ein Schild "Parkverbot - Rettungsweg". Weiter bemängelt er, dass es in der Straße "Zu den Dorfwiesen" keine Straßenbeleuchtung gibt und zudem die Gehwege in einem sehr schlechten Zustand sind.

Wurzel-Schäden am Gehweg

Der Bürgermeister erklärte hierzu, dass die Gehwege durch die Wurzeln der Alleebäume stark in Mitleidenschaft gezogen wurden und es vermutlich unumgänglich ist, diese Bäume in geraumer Zeit zu fällen. Die Straßenbeleuchtung sei auch in Planung. Rettelbach schlug vor, den Asphalt komplett zu entfernen und Kies in den Gehwegen einzubauen. Dafür könnten die Bäume stehen bleiben. Außerdem regte er an, den Weihnachtsmarkt von den Dorfwiesen auf den Festplatz zu verlegen.

Auch sprach er den Biberdamm links der Staatsstraße 2317 an. Ein Biber habe einen See aufgestaut, was zu einer Gefahr für den Straßenverkehr führen könnte.

Ruth Saßmann wies darauf hin, dass das hochgiftige Jakobskreuzkraut in der gemeindlichen Fläche der früheren Eislauffläche an der Mühle wächst. Die Pflanzen sollten möglichst ausgerissen und über den Restmüll entsorgt werden. Die Gemeindearbeiter werden darauf hingewiesen.

Im Friedhof sollte ein Geländer am Aufgang zu den Gräbern unter den Bäumen angebracht werden, regte Thomas Kunkel an. Dies kommt für den Bürgermeister nicht in Frage. Der Friedhofsbereich soll naturbelassen bleiben.

Karl Kunkel wollte wissen, ob die Ortsdurchfahrt auch von der geplanten Tempo-30-Zone betroffen ist. Diese ist eine Kreisstraße und es gelte weiter Tempo 50.

Sehr dunkel sei ein Teilstück in der Breidensteiner Straße, weil eine Straßenlampe entfernt wurde, meinte Edith Müssig. Wie Wirzberger erklärte, wurde der Betonmast vom Bayernwerk entfernt, weil seine Standfestigkeit nicht mehr gegeben war. Es komme eine neue Lampe hin.

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