Gemünden

Bundespolizei durchsucht Gemündener Firma und Arbeiterunterkünfte

An der Scherenberghalle standen am Donnerstag mehrere Fahrzeuge der Bundespolizei. In der Halle wurden Personen befragt.
Bundespolizei vor der Scherenberghalle in Gemünden.
Bundespolizei vor der Scherenberghalle in Gemünden. Foto: Björn Kohlhepp

Mit 100 Mann hat die Bundespolizei am Donnerstagmorgen begonnen, eine Firma im Gewerbegebiet Hofweg in Gemünden zu durchsuchen. Gegen 7.30 Uhr wurde das Unternehmen gestürmt. Personen wurden in Etappen in die Scherenberghalle gebracht, vor der mehrere Polizeifahrzeuge standen. Dass manche Polizisten Ganzkörperschutzanzüge tragen, hat offenbar mit dem Coronavirus zu tun. Dietmar Muschner, Leiter Ermittlungsdienst bei der Bundespolizei, erklärte vor Ort, es gehe um mögliche Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht und Schwarzarbeit.

Neben dem Unternehmen selbst würden auch Privatwohnungen und Unterkünfte der Arbeiter in Lohr und Gemünden durchsucht. In der Sudetenstraße wurde ein Haus durchsucht und kistenweise Material sichergestellt, erzählen Augenzeugen. Auch in der Gemündener Innenstadt holten Bundespolizisten mit Mundschutz Personen aus einem Haus. Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt war im Auftrag der Staatsanwaltschaft Würzburg im Einsatz, so Muschner.

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