Rothenfels

Burg Rothenfels: Auszeichnung für gelebte Inklusion

Für die Schaffung von zwei Arbeitsplätzen und das Engagement im Bereich Inklusion erhielt die Burg Rothenfels eine Auszeichnung. Im Bild (von links): Johannes Hock, Michael Hombach, Melanie Schebler, dahinter Madeleine Leube, Verena Schwab, Claudia Hamelbeck, Patrick Matera und Christian Büdel. Foto: Susann Frischkorn

Die Burg Rothenfels nimmt an einem Inklusionsprojekt der Mainfränkischen Werkstätten teil, um Menschen mit Behinderung einen individuellen Arbeitsplatz zu bieten. Für die Schaffung von zwei Arbeitsplätzen und das Engagement in diesem Bereich erhielt die Burg Rothenfels eine Auszeichnung, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Unsere Vision ist, dass die Idee der Mainfränkischen Werkstätten, Menschen mit Behinderung in einem beschützten Arbeitsrahmen zu beschäftigen, nicht mehr standortgebunden ist. Wir suchen deshalb einen individuell an die Bedürfnisse des Menschen angepassten Arbeitsplatz. Unser Ziel ist, behinderten Menschen dort einen Arbeitsplatz zu bieten, wo auch andere arbeiten“, sagt die Leiterin von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“, Madeleine Leube von den Mainfränkischen Werkstätten.

„Als Arbeitgeber ist es uns wichtig, Menschen mit einer Behinderung in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Im Frühjahr 2018 habe ich deshalb den Kontakt mit den Mainfränkischen Werkstätten gesucht“, erklärt der Wirtschaftliche Leiter der Burg Rothenfels Michael Hombach.

Christian Büdel ist Integrationsbegleiter bei den Mainfränkischen Werkstätten. Er übernimmt die engmaschige Betreuung der beiden Mitarbeiter auf Burg Rothenfels. „Im Frühsommer des letzten Jahres haben wir eine Tätigkeit als Helfer in der Küche für einen jungen Mitarbeiter schaffen können, und im Sommer dieses Jahres wurde eine zweite Helfertätigkeit, in Form eines Langzeitpraktikums, im Bereich der Rezeption neu eingerichtet“, berichtet Christian Büdel weiter.

Als Zeichen der Anerkennung für das Engagement der Burg Rothenfels überreichte Madeleine Leube ein Stück Schienengleis. „Das Schienengleis soll ein Stück des gemeinsamen Weges symbolisieren“, so Madeleine Leube und lobte die gelebte Inklusion auf Burg Rothenfels. Michael Hombach nahm das Stück Schienengleis, stellvertretend für das gesamte Burg-Team, dankend entgegen.

Damit sich die beiden Mitarbeiter aus dem Inklusionsprojekt auf der Burg sehr wohl und aufgenommen fühlen, wurde aus ihren Beiträgen vor der gesamten Belegschaft deutlich. Verena Schwab trug ein Gedicht vor, das sie über ihre Arbeit selbst verfasst hat, und Patrick Matera hielt eine Dankesrede an seine Kollegen.

Um für die Mitarbeiter der Mainfränkischen Werkstätten Arbeitsplätze zu schaffen, hat die Abteilung ein Netzwerk zu Arbeitgebern in der Region aufgebaut. Madeleine Leube betont: „Wir arbeiten mit dem Konzept der Sozialraumorientierung. Nicht wir sind die Experten, sondern wir brauchen die Talente unserer Menschen und die ganze Gesellschaft, damit Inklusion gelingen kann.“

Wie "INklusiv!" funktioniert
Die von „INklusiv“ begleiteten Menschen sind in allen Branchen vom Einzelhandel bis zu Kindergärten oder Seniorenheimen tätig. Die Integrationsbegleiter schauen, wo die Stärken eines Menschen gut integriert werden können und unterstützen dabei, ihren Arbeitsplatz nach wunsch- und Wahlrecht zu finden. Wenn es zu einer probeweisen Einarbeitung kommt, sind die Integrationsbegleiter engmaschig dabei. Das Projekt „INklusiv“ ist langfristig ausgelegt. Auch später unterstützen die Integrationsbegleiter Mitarbeiter und Betrieb und sind je nach Bedarf regelmäßig vor Ort.

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