WIESTHAL

Chöre begrüßen den Frühling

Beim Konzert des Gesangvereins Wiesthal überzeugte der Gastchor „Germania Freiendiez“ mit seinem Dirigenten Jürgen Faßbender.
Beim Konzert des Gesangvereins Wiesthal überzeugte der Gastchor „Germania Freiendiez“ mit seinem Dirigenten Jürgen Faßbender. Foto: Stefan Kunkel

Der Kinderchor Wiesthal mit 25 kleinen Sängern eröffnete den bunten Reigen an Chordarbietungen am Samstag in der voll besetzten Kulturhalle in Wiesthal. Eingeladen hatte der Gesangverein Sängerhort zu einem Frühlingskonzert der besonderen Art.

Mit „Come on, let?s sing a song“ von Lorenz Maierhofer begeisterten die jüngsten Teilnehmer die Zuhörer. Der „Baum des Lebens“ von Peter Maffay stand als nächstes auf dem Programm. Besonders ausdrucksvoll sangen die Nachwuchssänger unter Leitung von Marika Kunkel „Das ist Swing“ und überzeugten mit Klang, Mimik und Ausdruck.

In ihrer Begrüßung wies die Vorsitzende Margit Amrhein darauf hin, dass Singen die Menschen verbindet und an diesem Abend die Freude am Gesang im Mittelpunkt stehen solle. Beim „Cup Song“ von Anna Kendrick setzten die Jugendlichen von „Lips in Motion“ den Rhythmus des Liedes mit Bechern in Szene setzten. Nach weiteren Stücken verabschiedete sich der Chor mit „Sunny“ von Bobby Hebb. Alle Stücke wurden mit einfallsreichen Choreographien untermalt. Marika Kunkel, die sowohl den Kinderchor, als auch „Lips in Motion“ leitet, begeisterte mit ihren jungen Sängern die Zuschauer.

Musikalisch begleitet wurden die Vorträge durch Kilian Stenger (Piano), Robert Hasenstab (Gitarre) und Benny Hasenstab (Percussion).

Hervorragender Gastchor

Der Männerchor Germania Freiendiez zeigte sein außergewöhnliches Können mit 55 aktiven Sängern zwischen 16 und 86 Jahren. Ein Höhepunkt ihres Auftritts war „Pastlife Melodies“ der Australierin Sarah Hopkins mit bis zu elfstimmigem Satzgesang. Dabei vereinigte sich eine spontane Melodie mit dem Klang eines Didgeridoos, erzeugt nur von den Stimmen der Sänger. Mit „Heimat“ Hanssen beendeten die Freiendiezer den ersten Teil ihres Auftrittes. Der Chor wurde für seine außergewöhnlichen Darbietungen mit reichlichem Beifall belohnt.

Jürgen Faßbender, Dirigent des Männerchores Freiendiez, ist Preisträger nationaler und internationaler Chorwettbewerbe sowie künstlerischer Leiter des Landesjugendchores Hessen und einer der drei deutschen Vertreter im World Choir Council. Ebenfalls den Geschmack des Publikums trafen die Darbietungen der Rhönis, einer a-cappella Singgruppe aus Burgsinn, die meist vier- bis sechstimmig singt. Die sieben Männer unter Leitung von Bruno Fridrich brachten die Stücke „Zarathustra“, „Kuckuck“, „Hejo“ (Thailandreise), „Auf Wiedersehen im wunderschönen Burgsinn“ und „Bratislava Lover“ zu Gehör. Sie waren gespickt mit komödiantischen Darstellungen – zum Vergnügen des Publikums.

Nach der Pause trugen die Männer des Gesangvereins Liederkranz Burgsinn eine Auswahl ihres Repertoires vor, unter anderem mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher. Dirigiert wurde der Chor von Klaus Lorenz. Den Schlusspunkt setzte nochmals der Männerchor aus Freiendiez. Sehr gefühlvoll interpretierten die Sänger das Lied „You are so beautiful“ von Joe Cocker. Mit „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens, begeisterten die Sänger ebenso wie mit „Augustin“ mit frechem Rap und anderen Stücken. Christoph Koder, Vorsitzender der Germania Freiendiez, bedankte sich für die Einladung und überreichte Margit Amrhein Präsente des Chores sowie der Stadt Diez. Der abwechslungsreiche Chorabend wird Gästen und Mitwirkenden in Erinnerung bleiben.

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