Karlstadt

Corona-Update MSP: Mit elf neuen jetzt 32 Fälle im Landkreis

Die Zahl der Main-Spessarter mit positivem Covid-19-Testergebnis, ist erneut gestiegen. Zudem geht das Landratsamt in seiner Lagemeldung auf das Thema des Tages ein: Umzüge.
Wer umziehen will, sollte sich dies derzeit zweimal überlegen. Wenn es denn unumgänglich ist, gilt es, wichtige Regeln einzuhalten.
Wer umziehen will, sollte sich dies derzeit zweimal überlegen. Wenn es denn unumgänglich ist, gilt es, wichtige Regeln einzuhalten. Foto: Sven Hoppe

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell 32 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand Mittwoch, 15 Uhr), teilt das Landratsamt mit. 311 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne, 123 konnten aus einer solchen entlassen werden.

Thema am Bürgertelefon war laut Pressemitteilung: Darf ich einen Umzug machen? "Mehrfach haben sich Anrufer an das Bürgertelefon gewandt, ob ein Wohnungsumzug möglich ist", teilt das Landratsamt mit und verweist auf eine klare Aussage des Bayerischen Innenministeriums zu diesem Thema: 

Was bei Umzügen zu beachten ist

„Jeder ist angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der Abschluss eines Mietvertrages und eine Wohnungsübergabe sind nicht explizit verboten. Wichtig ist zu überlegen, ob der Termin jetzt stattfinden muss oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. Wenn nicht, ist bei einem Zusammentreffen etwa zwischen Mieter und Vermieter bei der Wohnungsübergabe auf den Mindestabstand von 1,5 m zu achten. Die bekannten Hygieneregeln (keine Hände schütteln, Hände waschen) sollten unbedingt eingehalten werden. Ein Umzugsunternehmen darf den Umzug durchführen, denn berufliche Tätigkeiten sind erlaubt. Keinesfalls sollten ,Freunde und Familie' beim Umzug mit anpacken, sofern sie nicht Angehörige des eigenen Hausstandes sind.“

Landrat Schiebel will passive Pflegekräfte aktivieren

Auch Landrat Thomas Schiebel unterstützt den Aufruf der Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml an Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind. Sie sollen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mitwirken. „Um die bevorstehenden Herausforderungen meistern zu können, werden wir auch in unserem Landkreis auf die Unterstützung durch zusätzliches Fachpersonal angewiesen sein", erklärt Schiebel per Pressemitteilung. "Deshalb möchte ich all jene um Mithilfe bitten, die über eine Ausbildung in einem pflegerischen Beruf verfügen sowie alle Medizinisch-technischen Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinischen Fachangestellte (MFA), die aktuell eventuell in einem anderen Beruf arbeiten oder gar nicht tätig sind. Natürlich aber nur dann, sofern sie keiner Risikogruppe angehören.“

Die Pflegekräfte leisten laut Schiebel "hervorragende Arbeit" und es ist nun wichtig "die Belastungen auf möglichst viele Schultern zu verteilen“. Auf der Online-Plattform www.pflegepool-bayern.de, die das Bayerische Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern entwickelt hat, könne sich jeder ab sofort unkompliziert für einen regionalen Einsatzort registrieren lassen.

Kontakt und Infos: Bürgertelefon, montags bis freitags 8-16 Uhr, samstags und sonntags 10-16 Uhr, Tel. (0 93 53) 7 93 14 90; www.main-spessart.de; www.rki.de; www.stmgp.de; Coronavirus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: (0 91 31) 68 08 51 01; ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Tel. 116 117 .

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