Roden

Corona-tauglicher Familien-Osterwanderweg in Roden

Mit einem speziellen Familienwanderweg gab es über die Osterfeiertage eine besondere Attraktion in Roden, die die Anforderungen an die Kontaktbeschränkungen erfüllte.
Auch Klara und Otto Bauer freuten sich über den angebotenen Osterweg.
Auch Klara und Otto Bauer freuten sich über den angebotenen Osterweg. Foto: Susanne Feistle

Mit einem Familien-Osterwanderweg gab es über die Osterfeiertage eine besondere Attraktion in Roden, die die derzeitigen Anforderungen erfüllte.  Dorothea Lenk und Sarah Englert hatten sich den Weg, den man gut für einen Spaziergang nutzen konnte, ausgedacht und umgesetzt. Zuvor hatten die beiden mit der Polizei und dem Landratsamt telefoniert und ihr Vorhaben erklärt. Informiert wurden die Rodener Bürger über Handzettel im Briefkasten. Dort fanden sie auch die Abstandsregeln, die laut Rückmeldung der Besucher auch eingehalten wurden.

"Ostern ist wichtig und wir alle brauchen Hoffnung", so Lenk. Bestätigt wurden die beiden Initiatoren durch die vielen positiven Rückmeldungen: "Viele haben angerufen und sich bedankt, weil es ihnen so gut getan hat. Ihnen war es wichtig, sich mit Ostern auseinandersetzen zu können".

An sechs verschiedenen Stationen konnte man Aufgaben lösen und Bibeltexte lesen.
An sechs verschiedenen Stationen konnte man Aufgaben lösen und Bibeltexte lesen. Foto: Susanne Feistle

Der Weg, der überwiegend von Familien mit Kindern, aber auch von älteren Ehepaaren genutzt wurde, war rund zwei Kilometer lang und führte durch Wald und Flur. Aufmerksame Besucher konnten dabei auch Weinbergschnecken und Feuersalamander am Wegesrand entdecken.

Es gab sechs Stationen mit Geschichten, Spielen und Anreizen zum Nachdenken. Mit Kindern war er in rund zwei Stunden gemütlich zu meistern und man konnte die Geschichte von Jesus erleben. Bibeltexte zu verschiedenen Stationen der Passions- und Ostergeschichte wurden durch Erklärungen und Gedankenanstöße ergänzt.

Jeder konnte einen Stein suchen und auf das Kreuz legen.
Jeder konnte einen Stein suchen und auf das Kreuz legen. Foto: Susanne Feistle

Besonders die jüngeren Kinder hatten ihren Spaß an den Such- und Schätzspielen. Den älteren Besuchern gefiel die Tatsache, dass in dieser besonderen Zeit überhaupt etwas in dieser Art umgesetzt werden konnte.

Eine Herausforderung war es, Aufgaben zu finden, bei denen die Spaziergänger nichts anfassen mussten, was vor ihnen schon andere in den Händen hatten, erklärte Lenk. So gab es beispielsweise die Aufgabe, einen Stein in der Nähe zu suchen und diesen auf ein bereitliegendes Holzkreuz zu legen.  Mit einem mitgebrachtem Schal konnte man sich fesseln lassen, um zu testen wie Jesus sich wohl gefühlt hat.

Es gab kleine Holzkreuze und selbst gebastelte Karten zum Mitnehmen als Erinnerung an dieses besondere Osterfest in einer besonderen Zeit. An der letzten Station wurde das Wort Corona, das "Krone" bedeutet, noch einmal erläutert und erklärt, dass Jesus stärker sei und man sich nicht die Hoffnung durch das Virus nehmen lassen solle.

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