GÖSSENHEIM

Das Segelflieger-Urgestein wird 90 Jahre alt

Motor der Segelflieger: Otto Försch feierte im Fliegerheim seinen 90. Geburtstag, rechts seine Frau Wiltrud.
Motor der Segelflieger: Otto Försch feierte im Fliegerheim seinen 90. Geburtstag, rechts seine Frau Wiltrud. Foto: Jannik Lamprecht

In geselliger Runde feierten die Karlstadter Segelflieger in ihrem Clubheim bei einem kleinen Sektempfang und Häppchen gemeinsam mit Otto Försch dessen 90. Geburtstag. Ohne seinen Ehrgeiz stünde der Luftsportclub Karlstadt (LSCK) heute nicht da, wo er ist. „Geht nicht – gibt’s nicht“, nach diesem Motto lebt Otto heute noch.

Am 26. Januar 1924 wurde Otto Försch in Gössenheim geboren. Dort wuchs er auf und besuchte die Volksschule. Im Anschluss ging er in die Handelsschule Schweinfurt. Nach dem erfolgreichem Abschluss der Schule folgte die Lehre im Hufnagel-Sägewerk in Wernfeld. Im Oktober 1942 wurde Otto in den Krieg eingezogen und kehrte am Heiligen Abend 1948 aus russischer Gefangenschaft in seine Heimat zurück.

Vater verunglückte

Den elterlichen Betrieb übernahm Otto überraschend, nachdem sein Vater verunglückt war. Das Datum, an dem Otto das Fieber des Segelflugs packte, ist exakt bekannt: Am 12. August 1956 trat er dem Luftsportclub Karlstadt bei, um das Segelfliegen zu erlernen.

Dort lernte er auch seine Frau Wiltrud (genannt Trude) kennen, da ihre beiden Brüder am Saupurzel Segelflug betrieben. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor.

Bereits nach kurzer Zeit übernahm Otto das Amt des Schriftführers. Daraufhin wählten seine Kollegen ihn zum stellvertretenden Vorsitzenden und im Anschluss zum Vorsitzenden. Danach übernahm er nochmals das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Sogar als Segelfluglehrer brachte er vielen Neulingen das Segelfliegen bei. In seiner fliegerischen Laufbahn absolvierte Otto Försch bei etwa 3500 Flugstunden nahezu 3500 Starts und Landungen als Flugzeugführer.

Handwerkliche Fähigkeiten

Wegen seiner handwerklichen Fähigkeiten und wegen seines Einsatzes am Flugplatz gelang es Otto, gemeinsam mit seinen Kollegen sehr viel zu bewirken. Der Gössenheimer ist beliebt bei Jung und Alt.

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