Marktheidenfeld

Das ist der neue Schulleiter der Marktheidenfelder FOS/BOS

Ministerialbeauftragter Klaus Vietze (links) übergab die Schule offiziell an den neuen Schulleiter Fred Strauß. Foto: Martin Hogger

Die Zahl des Tages war die "7", als Fred Strauß als der neue Schulleiter der FOS/BOS in Marktheidenfeld eingeführt wurde. So war es sicher kein Zufall, dass die musikalische Einleitung der Studienräte Nadja Neubauer und Roland Meyer das Lied "Über sieben Brücken musst du gehen" war. Auch Strauß' zukünftiger Stellvertreter, Stephan Berz, griff die Zahl auf, genauso wie die vielen übrigen Gratulanten. 

Dass eine Zahl einen so zentralen Punkt der Lobreden auf Strauß eingenommen hat, mag sicher auch an dessen Vorliebe für Zahlen liegen. Nach den langen Jahren, in denen Fred Strauß bereits an der Marktheidenfelder FOS/BOS Mathematik und Wirtschaft unterrichtete, ist er jedoch auch der siebte Schulleiter der Schule, wie Stephan Berz betonte. "Es gibt sieben Weltwunder, sieben Schöpfungstage, sieben Tugenden und sieben ist die Lieblingszahl der meisten Menschen." Das solle kein Druck machen, so Berz weiter. "Aber ich bin mir sicher, dass du die Geschichte der Schule prägen wirst."

Minestrialbeauftragter Klaus Vietze übergab die Schule offiziell an den neuen Schulleiter Fred Strauß. Foto: Martin Hogger

Ministerialbeauftragter lobt Strauß sehr

Wer ist Fred Strauß? Diese Frage versuchte der Ministerialbeauftragte der Beruflichen Oberschulen in Nordbayern, Klaus Vietze zu beantworten. "Zunächst ist er ein Berufler", sagte Vietze. Strauß habe nach der Realschule und dem Wirtschaftsgymnasium Raumausstatter gelernt. Direkt nach der Ausbildung wollte er doch Lehrer werden, studierte Wirtschaftspädagogik und kam dann in die Berufsschule nach Lohr. "Es zeugt von Führungsqualität, dass er schon als junger Studienrat in den Prüfungsausschuss berufen wurde", erzählte Vietze.

"Es gibt sieben Weltwunder, sieben Schöpfungstage, sieben Tugenden und sieben ist die Lieblingszahl der meisten Menschen."
Stephan Berz, zukünftiger Stellvertreter von Fred Strauß

In den folgenden Jahren übernahm Strauß viele weitere Posten. Er war zum Beispiel Fachberater Wirtschaft, Stundenplanreferent und leitete eine Integrationsklasse. Wer so viel Erfahrung habe, ist für die Leitung einer Schule voll vorbereitet, sagte Vietze und gab seinem Kollegen noch einen Tipp mit auf den Weg: "Leiten Sie die Schule mit Kopf, Herz und Hand."

Kollegen beschreiben Strauß als "Glücksgriff"

Fred Strauß wird in Zukunft die Marktheidenfelder FOS/BOS leiten. Foto: Martin Hogger

Erwin Krämer, einer von sechs Vorgängern als Direktor, freute sich, dass er Strauß 2006 an die Schule geholt habe. "Ein Glücksgriff", wie er fand. Auch Stefan Kuhn, langjähriger Kollege und Personalrat, lobte Strauß: "Bleib wie wir dich kennengelernt haben – gut gelaunt, gesprächsbereit und das auch am Morgen."

Bei so viel Lob blieb Strauß fast nichts mehr zu sagen. Direktor sei eigentlich nie sein berufliches Ziel gewesen, da er gerne vor der Klasse stehe. Aber der Fortbestand der familiären Atmosphäre und die Weiterentwicklung der Schule lägen ihm sehr am Herzen. "Sowohl Schüler als auch Lehrer sollen sich hier wohlfühlen", sagte der Direktor. Dazu gehöre auch, dass der Schulstand attraktiver und besser an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen werden soll. Sein Ziel sei außerdem, dass Schüler als selbstständige Erwachsene die Schule verlassen. "Ich bin seit 14 Jahren hier und werde  noch 14 Jahre bis zur Pension hier bleiben", sagte Strauß. Das seien jeweils zwei Mal sieben – außer das Pensionsalter werde noch einmal hoch gesetzt.

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