NEUENDORF

Das kleine Wirtschaftswunder von Neuendorf

Fast aus dem Nichts entstanden in der Nachkriegszeit in der Gemeinde am Main die Schreibfedernfabrik Willert und Kartonagen Lommes. Erinnerungen an eine Zeit, als Gesang noch zur Arbeit gehörte.
Zwei Unternehmer erinnern sich an längst vergangene Zeiten: Otto Willert und Josef Lommes. Foto: Foto: Martina Imhof
Der Krieg war verloren. Deutschland lag am Boden. Es fehlte an fast allem und die Städte und Orte waren voller Flüchtlinge, die integriert werden mussten. Auch in Neuendorf gehörten Hunger und Knappheit zum Alltag. Ein Lichtblick war deshalb die Gründung zweier neuer Unternehmen: Die „Schreibfedernfabrik Willert“ und „Kartonagen Lommes“ gaben vielen Einheimischen Arbeit und Hoffnung. Viktor Willert, geboren 1897 in Altstadt im Sudetenland, hatte nach seiner Ausbildung als Werkzeugmacher eine Schreibfedernfabrik in seinem Heimatort gegründet, die er gemeinsam mit seinem Sohn Otto ...
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