Lohr

Daus gibt Organisation der Festwoche ab

Dieter Daus mit Plakat und Faltblatt seiner ersten Festwoche 1988. Thomas Funck ist der Nachfolger.
Dieter Daus mit Plakat und Faltblatt seiner ersten Festwoche 1988. Thomas Funck ist der Nachfolger. Foto: Susanne Waschinger

Die Festwoche 2019 ist die letzte unter der Ägide von Hauptamtsleiter Dieter Daus. Ab kommenden Jahr wird sich bei der Stadt Lohr das Amt für Kultur und Tourismus unter Leitung von Thomas Funck um die Organisation kümmern.

Die Festwoche fällt dann in das Veranstaltungsmanagement wie Spessartsommer und -winter, somit sind die Feste in Lohr in einer Hand. Der Wechsel sei schon lange geplant, sagt Dieter Daus dazu.

31 Jahre Fest-Organisator

Seine Bilanz nach 31 Jahren Festwochen-Organisation falle positiv aus. »Ich hatte keine Anfangsschwierigkeiten und habe ein gut organisiertes Volksfest übernommen.« Wenige Monate nach seinem Abschluss an der Hochschule öffentlicher Dienst in Hof, übernahm Daus 1988 eine Stelle im Lohrer Ordnungsamt. Zum Aufgabenbereich gehörte die Organisation der Festwoche.

Daus erklärt, dass er die Festwirtsfamilie Widmann immer als verlässlich und korrekt erlebt habe. »Am Anfang waren Xaver und Angela Widmann, die Eltern von Franz, meine Vertragspartner, Franz und Jutta arbeiteten damals schon im elterlichen Betrieb mit.«

Das Konzept habe sich in den vielen Jahren verändert. Damals gab es weniger Showkapellen, dafür mehr regionale Blasmusik. Eine Kuriosität war das händische An- und Ausschalten der Ampel an der Straße am Festplatz. Da diese noch nicht über eine Zeitschaltuhr verfügte, musste Daus diese jeden Tag vor Festbeginn in den Nachmittagsstunden am Schaltkasten gegenüber dem Festplatz einschalten und in der Nacht wieder ausschalten.

Besonders erinnert sich Daus an die zusätzlichen Festtage in Lohr. 1995 wurde 50 Jahre Festwoche mit der Saragossa Band gefeiert. 120 Jahre Lohrer Bier Brauerei Stumpf war 1998 einen Montag zusätzlich wert. Und schließlich das Firmenjubiläum der Familie Widmann im Jahr 2000 mit der Spider Murphy Gang, als das Zelt aus allen Nähten platzte.

Sein oberstes Ziel sei immer gewesen, ein attraktives Programm im Festzelt anzubieten und einen abwechslungsreichen Vergnügungspark stehen zu haben. Daus: »Ich werde sicherlich auch in Zukunft sehr gerne als Gast auf dem Festplatz sein, denn dort war ich schon immer mit Herz.«

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