Wolfsmünster

Denkmal mit Sitzgruppe am Ende der Flurneuordnung eingeweiht

Pfarrer Norbert Thoma segnet das Denkmal Foto: Wolfgang Schelbert

Zur Segnung des Abschlussdenkmals der Flurneuordnung hatten die Teilnehmergemeinschaft Wolfsmünster 2 und das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) die Bevölkerung an den Radweg am Ortsausgang Richtung Schönau eingeladen. Das Flurneuordnungsverfahren wurde angeordnet, um die zersplitterten Grundbesitze zu größeren Wirtschaftseinheiten zusammenzulegen. Pfarrer Norbert Thoma weihte das Denkmal und die Flur.

Ein Platz der Erinnerung an die Flurneuordnung zwischen den Jahren 1998 und 2019 wurde in Eigenleistung der Teilnehmergemeinschaft Wolfsmünster 2 und den Gemeindearbeitern des Bauhofes am südlichen Ortsrand eingerichtet. Das Denkmal besteht aus einer großzügigen Sitzgruppe und einer großen Stele mit Beschriftung. Dabei wurde großer Wert daraufgelegt, dass der Platz des Abschlussdenkmals möglichst authentisch wirkt und gut zur Ortschaft passt.

Für die befestigte Fläche war es der Vorstandschaft ein Anliegen, das alte Pflaster aus den Ortsstraßen zu verwenden. Zudem sollten die Sitzgelegenheit und das eigentliche Denkmal aus Sandstein angefertigt werden und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage zum Ausdruck bringen. Die modellierten Wellen neben der Stele stehen für die Fränkische Saale und die Bäche im Verfahrensgebiet, die seitlich eingearbeiteten Gräser und Wildkräuter deuten die ausgewiesenen Pufferstreifen entlang der Gewässer an. Die Steinmetzarbeiten führte Hans Dittmeier aus Gemünden-Wernfeld aus.

Lothar Schmitt vom ALE in Würzburg begrüßte die über 60 Besucher und ging in seiner Rede auf die lange Entwicklung des nun fertiggestellten Vorzeigeprojektes der Flurneuordnung mit Gewässerschutz ein. Besonders lobte er den örtlichen Beauftragten Josef Ditterich und seine ehrenamtlichen Helfer für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Pfarrer Norbert Thoma segnete das Denkmal und die Flur darum herum, erinnerte in seiner Ansprache an die Bewahrung der Schöpfung und wünschte sich Politiker mit Mut und Weitsicht, um die Umwelt zu schützen.

"Gewonnen bei diesem Projekt haben die Landwirte, die Bevölkerung und der Naturschutz", sagte die stellvertretende Landrätin Sabine Sitter in ihrem Grußwort. Bürgermeister Alfred Frank zeigte sich stolz über die gemeinsamen Aktivitäten, froh über den Abschluss und dankbar gegenüber den Ämtern, dem Gemeinderat und den Helfern vor Ort. Ein Musterbeispiel erfolgreicher Zusammenarbeit nannte Christian Drautz vom Wasserwirtschaftsamt die gesamten Baumaßnahmen zur Flurneuordnung, der Wasserrückhaltebecken und dem verbesserten Hochwasserschutz in Zeiten häufig auftretender Starkregen. Im Anschluss lud Bürgermeister Frank zum gemütlichen Beisammensein im Kulturheim ein.

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