LOHR

Der Bayerstürmer: Da ist Lohr platt

Bayerstürmer: Schneewittchen bei den Indianern       -  _

In Lohr kann man jetzt ganz offiziell Geld vernichten, sogar im bzw. mit dem Namen der Stadt. Am Schlossplatz gibt es nämlich neuerdings einen Automaten, der Ein-Euro-Münzen frisst und dafür Fünf-Cent-Münzen plattmacht. Ganz platt kommt unten dann das Schneewittchen mit der „Schneewittchenstadt Lohr a.Main“ raus. Viele würden sich wahrscheinlich wünschen, dass man auch mal das Schneewittchen vor der Stadthalle plattmachen könnte, aber das steht nicht als Motiv zur Wahl.

Ein wählbares Motiv ist hingegen das Lohrer Stadtwappen mit dem Schriftzug „Lohr a.Main“. Das ist wahrscheinlich als Test gedacht, ob Lohr auch ohne Schneewittchen zieht. Wer weiß, vielleicht könnten diese wappenverzierten Münzen in Notzeiten dereinst auch als Lohrer Notgeld dienen. Der Bayerstürmer will jedenfalls vorbereitet sein und gedenkt, dafür ein paar Euro und Fünfcentstücke zu investieren. Zur Not kann man sich die flachen ovalen Dinger immer noch an den Wanderstock nieten.

Plattgemacht wird bekanntlich auch die Brauerei Stumpf. Beim Brauereikamin soll das leider ganz unspektakulär verlaufen, ohne TNT oder anderes explosives Material. Hauptsache, den Bayersturm lassen sie erst mal stehen.

Eine gewisse Sprengkraft entwickelt hingegen eine Diebstahlserie im Bayerstürmer-Klo. Irgendein Halunke vergreift sich dort regelmäßig an der Seife. Der Bayerstürmer möchte gar nicht genau wissen, weshalb jemand so große Mengen Flüssigseifenspender braucht. Man hat ja schon von tragischen Geschichten gehört, dass jemand aufgrund von Kriegserfahrungen kistenweise Seife im Schrank bunkert. Jetzt hat sich der Bayerstürmer entschieden aus der Not eine Tugend zu machen und künftig nur noch feste Seife benutzen. Die ist womöglich weniger attraktiv, spart aber Plastikmüll, denkt sich

Euer Bayerstürmer

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