Obersfeld

Der Borkenkäfer macht im Wald Probleme

Sorge bereite der Rückgang der Schülerzahlen in Eußenheim, sagte Bürgermeister Dieter Schneider bei der Bürgerversammlung in Obersfeld. Daher sei die Zusammenarbeit im Bereich der Mittelschule mit dem Markt Thüngen und der Stadt Karlstadt, genau so wie im Mittelschulverbund mit Karlstadt, Arnstein und Zellingen sehr wichtig. Der Rückgang im Bereich Grund- und Mittelschule betrage im Gemeindegebiet Eußenheim seit dem Jahre 2009 58 Schüler. Die Nachmittagsbetreuung, so Schneider, werde sehr gut angenommen.

Große Probleme mache zurzeit der 1703 Hektar große Gemeindewald mit dem Borkenkäferbefall bei Fichten und neuerdings auch teilweise bei Lärchen sowie Trockenschäden bei Buchen. Trotzdem sei aber im Jahre 2018 ein Überschuss in Höhe von 6150 Euro erwirtschaftet worden. Eine nachhaltige Bewirtschaftung sei schon alleine dadurch gegeben, dass bei einem jährlichen Zuwachs von 8700 Festmetern Holz, der jährliche Hiebsatz nur 7250 Festmeter betrage. Tatsächlich seien aber nur 6000 bis 7000 Festmeter eingeschlagen worden. In diesem Zusammenhang sagte der Bürgermeister, dass Revierförster Ralf Schmidl zum 1. Januar 2020 direkt bei der Gemeinde angestellt werde.

Die Feldwege, Bankette, Radfahr- und Wanderwege seien laut Schneider in gutem Zustand. Neu sei die Erstellung eines Kernwegenetzes im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) mit dem Ziel, gemarkungsübergreifend gut ausgebaute Wirtschaftswege für die Landwirtschaft zu schaffen. Sein Dank galt den engagierten ehrenamtlichen Helfern, die die Wanderwege neu beschildert und eine neue Wanderkarte erstellt haben.

Der Breitbandausbau erfolgt im gesamten Gemeindegebiet und soll mit mindestens 30 MB/sek bis maximal 50 MB/sek für alle Haushalte mit dem Ziel "Glasfaser bis ins Haus" verfügbar sein. Beim Fremdenverkehr wurden 2018 rund 7500 Übernachtungen, 64 Kirchenburgführungen und 3500 Kirchenburgbesucher verzeichnet werden. Zur Stromtrasse "SüdLink" führte der Bürgermeister aus, dass die von Tennet vorgeschlagenen Korridore nicht durch das Gemeindegebiet führen würden, allerdings könnte dies beim Alternativkorridor der Fall sein.

Mit dem Ziel, einer interkommunalen Zusammenarbeit hätten sich die Städte Arnstein und Karlstadt, sowie die Gemeinden Eußenheim, Thüngen und Gössenheim zur Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen. Die Handlungsfelder seien Dorf und Siedlung, Daseinsvorsorge, Bildung, Verkehr, Infrastruktur, Erholung Tourismus, Wirtschaft und Gewerbe, Energie, Landschaft, Landnutzung und Landwirtschaft.

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