NEUENDORF

Der Herr des Märchenwaldes

Die Wälder rund um Neuendorf und Nantenbach kennt er wie seine Westentasche. Einen Teil davon hat er sich zu Eigen gemacht: Der 90-jährige Gustav Albert aus Neuendorf hat am Gippelsberg ein Refugium geschaffen, das von den Ortsbewohnern nur „der Märchenwald“ genannt wird.
Begegnung im Wald: Gustav Albert in seinem Märchenwald mit dem „Bauern mit der Sense“. Foto: Foto: Gabi Nätscher
Der kleine Pfad, auf dem man dorthin gelangt, trägt sogar seinen Namen: „Albert-Gustav-Pfad“ steht auf einem Holzschild, das den Weg weist. Unzählige Figuren bevölkern das Waldstück, in dem sich Albert fast jeden Tag aufhält. Ausschließlich „Dinge aus dem Wald“ sammelt er, nimmt sie mit nach Hause und bastelt dort seine Werke. Dann werden sie wieder in den Wald gebracht, eben in das kleine Stück am Gippelsberg, das der Gemeinde gehört. „Selbstverständlich“ habe der damalige Bürgermeister vor über zehn Jahren gesagt, als Albert um Erlaubnis fragte, das Waldstück „benutzen“ zu dürfen, erzählt der ehemalige ...
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