MITTELSINN

Der Mittelsinner Friedrich Schorn war Hauptfeind der DDR

Als sich am 17. Juni 1953 in der DDR das Volk gegen die Ulbricht-Regierung erhob, tat sich auch ein geborener Mittelsinner hervor: Friedrich Schorn. Der vergessene Sohn Mittelsinns war an jenem Tag Streikführer der Leunawerke. Das Chemiekombinat war mit knapp 30 000 Mitarbeitern das größte Werk in der DDR.
DDR-Volksaufstand am 17. Juni 1953: Hier rollt ein sowjetischer Panzer vor dem ehemaligen Reichsgericht in Leipzig. Zu den Vorkämpfern an jenem Tag zählte der gebürtige Mittelsinner Friedrich Schorn, den die Stasi gar als „Hauptfeind“ ... Foto: Foto: Bundesarchiv
Als sich am 17. Juni 1953 in der DDR das Volk gegen die Ulbricht-Regierung erhob, tat sich auch ein geborener Mittelsinner hervor: Friedrich Schorn. Der vergessene Sohn Mittelsinns war an jenem Tag Streikführer der Leunawerke. Das Chemiekombinat war mit knapp 30 000 Mitarbeitern das größte Werk in der DDR. Schorn flüchtete danach nach West-Berlin, wo die Stasi ihn, den sie intern als „Hauptfeind“ bezeichnete, mehrmals vergeblich zu entführen versuchte. Schorn wurde zu einer Symbolfigur des Aufstandes, zu einem später gern gesehenen Zeitzeugen. Doch die Rolle, die er spielte, war äußerst ...
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