SCHÖNAU

Der krepierte Firnis

Der Kreuzweg im Kloster Schönau gilt als reifstes Werk des Malers Georg Sebastian Urlaub. Doch jetzt sind die Gemälde überreif – stumpf, fleckig, restaurierungsbedürftig.
Das letzte Gemälde des Kreuzwegs von Georg Sebastian Urlaub in der Kirche des Klosters Schönau. Foto: Foto: Michael Mahr
Als die Franziskaner-Minoriten das Kloster Schönau vor dem Verfall retteten, sorgten sie nicht nur für den Wiederaufbau der Kirche. Sie sorgten auch für die Ausstattung des Gotteshauses im Stil der Zeit – dem Barock. Einer der wichtigsten Künstler, die sie dafür heranzogen, war der Maler Georg Sebastian Urlaub aus Thüngersheim. Über Jahrzehnte hinweg lieferte er immer wieder Werke für die Klosterkirche. Sein letzter Auftrag, etwa 1755 entstanden, waren die Gemälde des Kreuzwegs, die links und rechts an den Wänden der Klosterkirche hängen. Der Kreuzweg gilt als Urlaubs reifstes Werk, sagt Dr. Gerhard ...
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