Karbach

Die geliebte Kirb zu Grabe getragen

Zwei Dutzend "Kirbäburschen- und Mädli" nahmen am Dienstagabend im Karwer Engelhards-Saal für ein Jahr Abschied von ihrer geliebten Kirb 2019. Foto: josef laudenbacher

Nach fünftägiger Feierei, Kirbausgraben, Kirbätanz, und Ortsrundgang trugen die zwei Dutzend Kirbäburschä- und mädli im Engelhard-Saal ihre geliebte Kirb 2019 zu Grabe.

Die Kirbbeerdigung ist zugleich Höhepunkt und Abschluss der "Karwer Kirb", um die, wie sich zeigte, viele Karbacher und auswärtige Gäste im voll besetzten Engelhard-Saal trauerten. Eine stattliche Trauergemeinde gab ihr das letzte Geleit. Angeführt von Kirbäpfarr Niklas Schmelz und seinen Oberministranten, die sich mit einem großen Helferstab auf den Abschied vorbereiteten (und deshalb auch einigermaßen nüchtern bleiben mussten) zog der illustre Trauerzug mit der Kirb in den Engel-hardsaal. Hier nahmen die Akteure, "mit durchtanzten Sohlen, leeren Geldbeuteln nach durchzechten Nächten, mit Litaneien und Fürbitten dieses Ereignis, aber auch so manch anderes Geschick und Mißgeschick" von Ortsbürgern im zurückliegenden Jahr aufs Korn und hatten dabei die Lacher auf ihrer Seite. Letztendlich aber zeigten sich die Akteure davon überzeugt, dass es sich "in Karwi" doch eigentlich ganz gut leben lässt.

Die Kirb selbst, weiß gepudert und geschminkt, gerade so wie eine Leiche, im einem Sarg ähnlichen Backtrog liegend, wurde zu Grabe getragen. Und dort ruht sie bis zum nächsten Jahr, wenn es dann wieder heißt: "Die Karwer Kirb iss doo!"

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