KARLSTADT

Die verfälschte fränkische Geschichte richtig stellen

Joachim Hubrich kandidiert für „Die Franken“ für den Bezirkstag  von Unterfranken.
Joachim Hubrich kandidiert für „Die Franken“ für den Bezirkstag von Unterfranken. Foto: Sebastian Eidloth

Parallel zur Landtagswahl in Bayern finden auch die Bezirkswahlen statt. Der Bezirkstag von Unterfranken zählt 20 Mitglieder. Im Gegensatz zur Landtagswahl gibt es bei den Bezirken keine Fünf-Prozent-Hürde. Die Redaktion hat den 13 Kandidaten aus dem Stimmkreis Main-Spessart jeweils sieben Fragen gestellt. Hier die Antworten von Joachim Hubrich aus Karlstadt („Die Franken“):

Die Bezirke werden immer wieder in Frage gestellt. Warum sind Sie aus Ihrer Sicht unverzichtbar?

Sie erledigen nach dem Subsidiaritätsprinzip wichtige Aufgaben vor Ort und dies sollte auch so bleiben! Bayern wird schon über die Maßen zentralistisch regiert! Da müssen nicht auch noch Bezirkskrankenhäuser, Fischereirecht, Weinbaufachberatung und Kellereiwesen u.v.m. aus München dirigiert werden!

Wo berührt beziehungsweise beeinflusst der Bezirk das alltägliche Leben der Bürger?

Im Betreiben sozialer Einrichtungen oder der Wissenschafts- und Kulturförderung. Die Bezirke sind überörtliche Träger der Sozialhilfe, Jugendhilfe und z.B. Kriegsopferfürsorge.

Haben die Bezirke aus Ihrer Sicht den richtigen Zuschnitt an Kompetenzen? Welche Aufgaben sollten hinzugefügt, welche besser auf andere Ebenen verlagert werden?

Nein! Die Bezirke sollten, für die Bewältigung ihrer Aufgaben, eine eigene Steuerhoheit besitzen!

Welche Schwächen sehen Sie bei den Bezirken? Was könnte Ihrer Meinung nach bei Arbeitsabläufen, Organisation oder Finanzierung optimiert werden?

Mehr Geld aus München; bei weniger Gängelung durch die Landesregierung.

Bei welchen Bezirkseinrichtungen sehen Sie dringenden Investitionsbedarf?

Weinbaufachberatung und Kellereitechnik, Förderung der Vermarktung des Frankenweins. Fördereinrichtungen, Kulturarbeit und Heimatpflege, Fränkische Geschichte und Museen – schlicht bei allem!

Wo sehen Sie selbst im Falle Ihrer Wahl Ihre Schwerpunkte in der politischen Arbeit im Bezirkstag?

Richtigstellung der von München verfälschten fränkischen Geschichte! Rückführung der von den Wittelsbachern geraubten Kunst- und Kulturgüter zurück nach Franken!

Welche Bilanz wollen Sie in fünf Jahren ziehen können, in welchem Ihrer Anliegen sollten wir einen deutlichen Schritt weiter sein?

Mehr Autarkie für die Regierungsbezirke und dadurch auch der Bezirke! Mehr außeruniversitäre Forschungseinrichtungen! Ansiedlung von Gewerbe und Industrie! Verhinderung eines weiteren Bevölkerungsabflusses nach München und anderer außerfränkische Ballungsräume! Förderung des Tourismus! Kurzum: Was Franken nützt, wird unterstützt!

Kandidatur für den Bezirkstag: Joachim Hubrich („Die Franken“)

Die Partei „Die Franken“ zieht im Stimmkreis Main-Spessart mit Joachim Hubrich aus Karlstadt als Direktkandidaten in den Bezirkstagswahlkampf. Der gebürtige Gössenheimer möchte die Region stärken und „fit für die Zukunft machen“. Das Credo des Kandidaten: „Was Franken nützt, wird unterstützt!“

Joachim Hubrich ist 55 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Söhne und arbeitet als Außendienstmitarbeiter. Er ist Vorsitzender des Kreisverbands Main-Spessart der Partei „Die Franken“.

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