Fellen

Digitale Wasseruhren für Fellen?

46 Besucher kamen in die "Spessartschänke", um einiges über die Bilanz und den Ausblick der kommunalen Arbeit zu erfahren. Beeindruckt, aber auch mit gewissem Stolz wunderte sich Bürgermeisterin Zita Baur, "wie Fellen trotz einiger Großprojekte in den vergangenen Jahren dies immer wieder ohne Schuldenaufnahme aber mit Gemeinschaftsgeist stemmt". Schuldenfrei mit einem guten Rücklagenpolster von rund 750 000 Euro lässt sich optimistisch in die Zukunft blicken. Dieser aktiven Fürsorge der "Chefin" und ihres Gemeinderates für Fellen und seine Ortsteile ist die Tatsache geschuldet, dass im Treff nur wenige Anfragen laut wurden.

Alfred Pfeifroth hatte in den Ortsstraßen Rienecker Tal und Schafberg stellenweise eine schlechte Ausleuchtung ausgemacht. Baur versprach, sich die dunklen Stellen anzusehen und bei Bedarf Abhilfe zu schaffen. Die Engstelle an der Zufahrt zum Waldfestplatz ist Willi Weimer ein Dorn im Auge und er empfahl, zur Beseitigung eine Ringstraße Brunnberg/Auraberg anzudenken. Die Bürgermeisterin erteilte dem Gedanken eine Absage; durch den Wegfall des ins Auge gefassten Neubaugebiets "Hart" ist ein solcher Ringschluss nicht mehr erforderlich und somit erledigt. Maria Brasch erkundigte sich nach dem Sachstand einer verbesserten Mobilfunkversorgung. Noch gebe es einige weiße Flecken im Ort, an welchen eine Handynutzung für Notfälle ausgeschlossen ist. Zita Baur möchte in der Lösung die Ortsteile Rengersbrunn und Wohnrod mit versorgt wissen. Derzeit prüft die Telekom mögliche Varianten.

Einladend wirkende Mauer

Willi Weimer sprach sich für einen barrierefreien Zugang zum Friedhof aus. Dieses Thema wird nicht nur seit dem Umbau im Jahr 2010 immer wieder einmal diskutiert und ist derzeit wieder einmal Thema zahlreicher Unterhaltungen, antwortete Zita Baur. Aus topografischen Gründen ist eine Barrierefreiheit nur sehr schwierig mit Rampen lösbar. Da im öffentlichen Bereich solche Rampen nur eine Steigung bis zu sechs Prozent aufweisen dürfen, würde dafür eine unverhältnismäßig lange Rampenlänge nötig sein. Die Kosten für eine Aufzuglösung müssten geprüft werden. Ein dickes Lob erteilte Rudi Fischer dem Straßenbauamt des Landkreises Main-Spessart, welches die Stützmauer am Ortseingang von Algen abgestrahlt hat. Auch die Bürgermeisterin freute sich über die einladend wirkende Mauer. Fischer erkundigte sich, ob auch die restlichen anschließenden Stützmauern am Ortseingang gesäubert werden könnten. Da es sich um private Mauern handelt, will die Bürgermeisterin mit den Grundstückseigentümern sprechen.

Um mögliche Wasserverunreinigungen auszuschließen, sollte man in Fellen nur noch Ringleitungen in der Trinkwasserversorgung einsetzen, betonte Willi Weimer. Der im Diskurs anwesende Wasserwart Herbert Interwies stellte einen solchen Ringschluss keinesfalls in Abrede, aber die Kostenfrage bleibt zu prüfen. Zum Thema Bürgerwerkstatt versprach Willi Weimer, Unterschriften für die gute Sache zu sammeln.

Herbert Interwies empfahl, für die Hauswasserversorgung digitale Wasseruhren in Fellen mit Ortsteilen einzuführen. Zum einen ist der Eichzeitraum mit zwölf Jahren doppelt so lang und erhebliche Folgekosten entfallen. Die Bürgermeisterin bestätigte zahlreiche Nacharbeiten durch die Verwaltung und versprach eine Kostengegenüberstellung.

Abschließend bedankte sich die Bürgermeisterin beim gesamten Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit, den sie als gutes Team bezeichnete. Nach interner Diskussion komme man fast immer zu einem Konsens. Ihr sei wichtig, dass man nach einer Sitzung auch mal zu einem Bier zusammen bleibt. Weiter sprach Baur den Vereinsvorständen und allen ihren Dank aus, die sich in irgendeiner Weise für das Dorf einsetzen, sich engagieren und die Dorfgemeinschaft lebendig halten.

Schlagworte

  • Fellen
  • Jürgen Gabel
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Deutsche Telekom AG
  • Folgekosten
  • Freude
  • Konsens
  • Kostenfrage
  • Mauern
  • Optimismus
  • Ortsteil
  • Rudi Fischer
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Straßenbauämter
  • Zita Baur
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!