TRIEFENSTEIN

Diskussion um Investitionen für die Wehr

Er sehe keine Möglichkeit, 200 000 Euro für ein Feuerwehrfahrzeug in Homburg einzusetzen, sagte Siegfried Geier (Freie Bürger) im Finanzausschuss der Gemeinde Triefenstein. Als Gemeinderat sei er bislang noch nicht über diese Investition informiert worden. Konkret bezog er sich auf den Gerätewagen Logistik 2, ein Spezialfahrzeug, das dafür ausgelegt ist, umfangreiches Gerät an die Einsatzstelle zu bringen.

Bürgermeister Norbert Endres wollte die Aussage seines Ausschusskollegen nicht stehen lassen und bejahte Geiers Frage, ob ein solches Fahrzeug bezuschusst werde. Endres bezog sich – ebenso wie Kämmerer Jäger – auf die Vorstellung des Brandschutzkonzeptes für den Markt Triefenstein durch Kreisbrandrat Manfred Brust und Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein. Damals sei die Notwendigkeit eines solchen Gerätewagens betont worden.

Homburgs Feuerwehrkommandant Torsten Gersitz, der für die CSU im Gemeinderat sitzt, bezeichnete die Anschaffung des Gerätewagens als sehr sinnvoll und als „kein Luxus“. Sie sei kein Ersatz für das 60 Jahre alte Löschfahrzeug LF 16, das dem Feuerwehrverein übergeben wurde. Er verwies vor allem auf die Sicherstellung der Wasserversorgung in Homburgs Unterstadt sowie auch in den höher liegenden Ortsbereichen.

Zudem sei der Beschaffungsantrag von allen vier Triefensteiner Feuerwehrkommandanten unterschrieben worden. Deswegen könne auch von einem Alleingang der Homburger Feuerwehr nicht die Rede sein.

Gersitz sprach die Möglichkeit einer Finanzierung über zwei Haushaltsjahre hinweg an. Sein Fraktionskollege Oskar Aschauer aus Lengfurt betonte, dass eine Wasserversorgung im Bereich der Maintalstraße auch aus dem Main möglich sei. Man solle den Kauf des Gerätewagens überdenken. Ob es denn in Homburg genügend ausgebildete Wehrmänner für dieses Fahrzeug gebe, wollte Aschauer weiter wissen. Dazu Gersitz: Man habe 14 Aktive, die einen Führerschein für das Auto besitzen.

Erneut zur Sprache kam das für die Gerätehäuser in Homburg und Lengfurt vorgesehene Abgasentlüftungssystem, das nicht von allen Teilen des Ausschusses befürwortet wird. Gersitz sprach von einer Pflichtausstattung für die Gerätehäuser. Die Abgase seien krebserregend.

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