Karlstadt

Durch Reisen inspiriert

Im Zentrum für Meditation und Kreativität (Zendo) eröffnete Dr. Jochen Niemuth eine Gemeinschaftsausstellung von drei Künstlern. Die Werke können während der Kurse und an Sonntagnachmittagen besichtigt und käuflich erworben werden. Im Bild (von links) die Fotokünstlerin Helga Wild-Krämer, die Aquarell-Mischtechnik-Malerin Dagmar Scholz und der Keramikmeister Alexander Laudenbacher. Foto: Barbara Wolf

Eine gemeinsame Reise nach Indien inspirierte drei Künstler aus einer Reisegruppe zu einer Ausstellung. Dieser Gruppe gehörte auch Dr. Jochen Niemuth an, der ihnen anbot, die Vernissage in seinen Räumen im Zendo abzuhalten. Er begrüßte auch den Inder Pala Namgejal, der mit seinem Reisebüro Dalma-Reisen für die Gruppe bisher drei Kulturreisen organisierte.

Die Fotokünstlerin Helga Wild-Krämer ist bei der Diakonie in Lohr angestellt. Sie liebt es, auch kleine Dinge vor der Haustür ins Licht zu rücken. Dabei entstanden ihre großformatigen Rostfotos. Aus den Bildern, die in Indien und am Himalaya entstanden sind, hat sie einen Fotokalender für 2020 erstellt. Zurzeit hat sie ihre Leidenschaft für die Makrofotografie entdeckt. Dabei geht es nicht um das perfekt bearbeitete Bild, der Augenblick wird zum Motiv. Unschärfen sind bewusst entstanden, die Kamera wird zum Pinsel, um "das Schöne im Leisen", wie sie es nennt, zu entdecken. Helga Wild-Krämer bearbeitet ihre Fotos nicht, sie macht viele Aufnahmen, um auswählen zu können.

Von alten Höhlenzeichnungen ließ sich Dagmar Scholz aus Dortmund anregen. Die Richterin im Ruhestand findet seit 20 Jahren in der Malerei einen Ausgleich. Sie experimentiert mit Acrylmalerei und Mischtechnik. Bei den Bildern in der Ausstellung diente die Höhlenzeichnung "Larena" als Vorbild. Manchen Bildern setzt sie durch Edelmetalle die Krone auf.

Seit 28 Jahren betreibt Keramikmeister Alexander Lautenbacher in Würzburg eine Keramikwerkstatt. Er stellt Gebrauchskeramik und Symbolkeramik her. Die Keramiken werden bei 1260 Grad gebrannt und sind somit sehr stabil. Bei einer Sonnwendfeier auf Kreta auf einem alten kultischen Platz stieß er auf Steine, in denen plastische Zeichen eingemeißelt waren. Er suchte weiter und entwickelte Teller mit unterschiedlichen Labyrinthformen, welche durch Betasten mit den Händen erfahrbar werden. Es entstanden Wesen aus einer Traumwelt, Schwellenhüter, Urvögel, Göttinnen und Turmhäuschen.

In der Ausstellung sind außer den Büchern, Mandalakarten, Spiele und Postkarten von Jochen Niemuth alle Arbeiten bis Mitte Juni im Zendo käuflich zu erwerben.

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