Arnstein

Ehrenamtliche leisteten 1200 Helferstunden

Mit einem Kostenvolumen von 1,3 Millionen Euro konnten der Anbau und die Generalsanierung der Kindertagesstätte Schwebenried offiziell abgeschlossen werden. Baumanager Hubert Pfuhlmann dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern. Foto: Eichinger-Fuchs

1200 Helferstunden, 1500 Planungsstunden, 40 Sitzungen und ein Bauvolumen von 1,3 Millionen Euro wurden investiert, um den neuen Anbau und die Generalsanierung der Kindertagesstätte St. Michael in Schwebenried zu vollenden. Im Rahmen einer offiziellen Übergabefeier spendete Pfarrer Christian Ammersbach den Kindern, den Mitarbeitern und dem Bauwerk den kirchlichen Segen.

Bedingt durch den Weggang von Pfarrer Christoph Klein, der die Baumaßnahme mit viel Nachdruck in die Wege geleitet hatte, wurde ein Bauausschuss gebildet, um die Maßnahme zügig voran bringen zu können. Das Management wurde von Hubert Pfuhlmann und Erwin Feser übernommen. Die Bauplanung lag in Händen von Architekt Werner Lang. Bei der Eröffnungsfeier dankte Lang den Projektanten, die am Bau beteiligt waren. Sein besonderer Dank galt dem Nachbarn, durch dessen Entgegenkommen das relativ kleine Kita-Grundstück problemlos erweitert werden konnte. Neu geschaffen wurde ein Personalraum im Dachgeschoss, Krippenplätze mit Gruppenraum und Schlafplätze für zwölf Krippenkinder, neue Sanitäranlagen mit Behinderten-WC, Lagerräume, ein Sport- und Mehrzweckraum, ein zweiter Ausgang, ein neues Foyer und Kinderwagenstellplätze.

Der Altbau erhielt eine Fassadendämmung und Schallschutzdecken, neue Holz-Alu-Fenster, Türen und Fliesen, Fußbodenheizung mit Wärmepumpe sowie sanierte Parkettböden. Der Anbau wurde in Holzständerbauweise geschaffen mit Zellulosedämmung.

Bei der Neugestaltung der Außenanlagen halfen KiTa-Eltern und Großeltern, Schwebenrieder Unternehmer, die Mitglieder des Bauausschusses und die Landschaftsbaufirma zusammen und konnten so eine Kostendeckelung von 50 000 Euro erreichen. Ursprünglich lag ein Kostenangebot in Höhe von 300 000 Euro vor.

Baumanager Hubert Pfuhlmann dankte allen, die sich mit viel ehrenamtlichem Engagement am Um- und Neubau beteiligten. Seine besondere Anerkennung galt dem KiTa-Team mit Leiterin Annette Segritz an der Spitze. Trotz vieler Einschränkungen konnte der Umbau bei laufendem KiTa-Betrieb gemeistert werden. Das sei nicht selbstverständlich und eine enorme Organisationsbelastung gewesen, dankte Pfuhlmann. Der Kirchenverwaltung, die Träger der Baumaßnahme war, wurden damit enorme Zusatzkosten erspart.

Bürgermeister Franz-Josef Sauer betonte, dass es wichtig sei, die Attraktivität der Ortschaften für die Familien mit Vorausblick zu planen. Der Anbau der KiTa mit zwölf Krippen- und 26 Regelkinderplätzen sei für Schwebenried ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Dorfes.

Dankesworte des Bauausschussteams und von Kirchenpfleger Dieter Hettrich gingen an die Bauabteilung und die Finanzkammer des Bischöflichen Ordinariats und an die Stadt Arnstein als Berater und Zuschussgeber.

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