Karlstadt

Ehrung für die fairsten Jugend-Fußballmannschaften

Freude bei der Gewinnübergabe des „Fair-Play-Wettbewerbs“. Im Bild hinten von links: Wolfgang Hellert (BFV-Bezirks-Jugendleiter), Jürgen Pfau (BFV-Bezirksvorsitzender), Helga Schmitt (BFV-Bezirks-Frauen- und Mädchenausschussvorsitzende), Stephan Götz (AOK-Bereichsleiter) sowie (vorne von links) Richard Schlicker (SV Kürnach), Pauline Grimm (TSV Gerbrunn) und Bernd Stenger (SG TuS Frammersbach). Auf dem Foto fehlen die Vertreter der FV Karlstadt II. Foto: Hans-Joachim Scheller

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und die AOK Bayern zeichnen 24 Juniorenmannschaften (U19, U17 und U15) und zehn Juniorinnenmannschaften (U15 und U17) für ihre besonders faire Spielweise in der Saison 2018/19 aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Über die Fairplay-Wertung hatte der BFV in allen sieben Fußballbezirken Bayerns pro Altersklasse einen Sieger ermittelt. Hinzu kommt jeweils das fairste Jugendteam aus den Verbandsligen (Bayern plus Landesligen).

In Unterfranken gewinnen der SV Kürnach (U19-Junioren), der FV Karlstadt II (U17-Junioren), die SG TuS Frammersbach (U15-Junioren) und der TSV Gerbrunn (U17-Juniorinnen). Die Vertreter der Mannschaften haben bei der AOK ihre Preise erhalten.

"Keine Frage: Wer auf dem Fußballplatz steht, will auch gewinnen. Aber bei allem sportlichen Ehrgeiz sollte dennoch stets der Fairplay-Gedanke an erster Stelle stehen. Schließlich ist es der respektvolle Umgang mit Mitspielern, Gegnern, Zuschauern und Schiedsrichtern das, was unsere Sportart so großartig macht“, betont Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann. „Darüber hinaus“, so Stephan Götz, Bereichsleiter Verwaltung bei der AOK in Würzburg, „führt eine faire Spielweise auch zur Senkung des Verletzungsrisikos, was den Zielen der Gesundheitskasse entspricht“.

Aus diesem Grund schreiben die AOK und der BFV den Wettbewerb aus. Alle 34 Siegermannschaften prämiert der BFV mit Eintrittskarten für ein bayerisches Bundesliga-Heimspiel und von der AOK gibt es hochwertige Matchbälle. Die unterfränkischen Gewinner fahren Ende November zum Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen Wehen Wiesbaden.  

So funktioniert die AOK Bayern Fairplay-Wertung: Jede Mannschaft erhält pro Spiel Punkte für persönliche Strafen ihrer Spieler. Für eine gelbe Karte gibt es einen Punkt, für eine Zeitstrafe oder gelb-rote Karte drei und für eine rote Karte fünf Punkte. Ein verschuldeter Spielausfall macht fünf, ein Spielabbruch 20 Punkte. Weitere Unsportlichkeiten, die vor dem Sportgericht landen, schlagen mit je zehn Punkten zu Buche. Der Quotient aus der Gesamtpunktzahl geteilt durch die Anzahl der bisher absolvierten Partien entscheidet nach jedem Spieltag über die aktuelle Platzierung in der (zunächst) ligainternen Fairness-Tabelle.

Diese ist im Ergebnisbereich auf der BFV-Homepage (www.bfv.de) abrufbar. Am Saisonende gewinnt ligaübergreifend in jedem Bezirk sowie auf Verbandsebene (Bayern- plus Landesligen) das Team mit dem niedrigsten Quotienten.

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