GEMÜNDEN

Ein himmlischer Rausch

„Oamal in Äonen“ lässt sich der Tod zum Kirschgeist verführen und dann passiert so etwas: Der Rausch riss bei der Premiere des „Brandner Kasper und das ewig' Leben“ nicht nur dem Boandlkramer die Füße unterm Hintern weg, sondern auch das Publikum von den Stühlen.
Auf der Suche nach den Wilderern: Jäger Simmerl, alias Steffen Groß (links) und Bürgermeister Alois Senftl, gespielt von Wolfgang Schulz (rechts).
Vorausgesagt hatte es Diakon Heribert Ranff: Gottes Hand von oben, die gute solide Bühne von unten: „Da kann nichts schief gehen.“ So war es denn auch ein himmlisches Vergnügen, den Darstellern bei ihrem Blick ins Paradies zuzuschauen, allen voran den beiden Hauptdarstellern Brandner Kasper (Theo Gündling) und dem Boanlkramer als den Tod (Manfred Molitorisz). Letzterer führte gleichzeitig Regie und bekam das größte Lob vom künstlerischen Festspielleiter Horst Gurski: „Er ist die Inkarnation des Boanlkramers.“ Das Publikum war ähnlich entzückt vom Spiel des Münchners, der dem Tod seine ganz eigene Note gab. ...
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