Ein turbulentes Drunter und Drüber

Neustadt Mit stehenden Ovationen und einem nicht enden wollenden Applaus bedankte sich das Publikum für die kurzweilige Unterhaltung des Neustadter "Hin-und-Weg-Theaters".
Lachtränen, erstauntes oder bewunderndes Kopfschütteln und die pure Freude über einen gelungenen Abend standen den Zuschauern förmlich ins Gesicht geschrieben. "Super", "spitze", "klasse", "toll", "fantastisch" - Superlative schwirrten durch den Saal.

Die beiden Regisseurinnen Edith Ebert und Sabine Bogen hatten den richtigen Riecher und vor allem die richtige Mixtur gewählt. 17 Laienschauspieler, eine turbulente Komödie und viel Engagement machten die Premiere des Stücks von Jörg Appel "Was wird aus dem Hirschen bloß?" zu einem Augen- und Ohrenschmaus.

Nach dem plötzlichen Tod des "Hirschewirts" rätselten die drei Gemeinderäte und Bürgermeister Franz schon beim Leichenschmaus, wie es wohl mit der Dorfkneipe weiter gehen werde. J. R., der Erbe aus Amerika, beabsichtigt, sie zum Fitnesscenter mit Sauna umzubauen. Die Meinungen sind geteilt. Die Männer fürchten um ihren Stammtisch, die Frauen um die Moral. Doch nach einem turbulenten Drunter und Drüber findet sich eine für alle akzeptable Lösung.

Oft mussten die Schauspieler Pausen einlegen, weil sich das Publikum so schnell nicht beruhigen konnte. Nicht selten mussten auch die Akteure schmunzeln. Alle, die der Komödie ihren Stempel aufgedrückt haben, aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Jeder der 17 gab sein Bestes. In ihnen allen schlummerten bisher verborgene Talente.

Mitwirkende:
Schauspieler: Uwe Lattin, Ulla
Steinbauer, Elisabeth Krimm, Rai-
ner Bogen, Wolfgang Maier, Heike
Allenbacher, Stefanie Maier, Tho-
mas Kimmel, Andrea Pfeuffer,
Peter Gowor, Kerstin Heim, Petra
Urban, Eileen Wiesmann, Barbara
Klüber, Anja Schönberger, Kati
Stürmer, Nadine Bolg und Ute Go-
wor;
Souffleuse: Conny Maier;
Regie: Edith Ebert und Sabine
Bogen;
Bühnenbild: Gerhard Fleischmann,
Ursula Bolg, Wilhelm Schwab,
Ewald Bils, Klaus Weimann.

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