Lohr

Eine Liebeserklärung an das größte Komikerduo aller Zeiten

Das Stattkino Lohr und der English Filmclub des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium zeigen die witzig-melancholische Hommage an Laurel & Hardy  Stan & Ollie von John S. Baird am Mittwoch, 15. Januar, um 18 Uhr in der englischen Originalfassung mit englischen Untertiteln und um 20 Uhr in der deutschen Fassung.
Das Stattkino Lohr und der English Filmclub des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium zeigen die witzig-melancholische Hommage an Laurel & Hardy Stan & Ollie von John S. Baird am Mittwoch, 15. Januar, um 18 Uhr in der englischen Originalfassung mit englischen Untertiteln und um 20 Uhr in der deutschen Fassung. Foto: SquareOne Entertainment

Das Stattkino Lohr und der English Filmclub des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium zeigen die witzig-melancholische Hommage an Laurel & Hardy  Stan & Ollie von John S. Baird am Mittwoch, 15. Januar, um 18 in der englischen Originalfassung mit englischen Untertiteln und um 20 Uhr in der deutschen Fassung, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wer kennt sie nicht, Stan Laurel und Oliver Hardy? Bei uns leider meistens nur unter dem Label "Dick und Doof" bekannt, während sie in den USA liebevoll Stan & Ollie genannt wurden. Doof war der quirlig schlanke Stan Laurel, der intelligente Kopf des Duos, der die Stücke schrieb und die Gags entwickelte. Er wurde 1890 als Arthur Stanley Jefferson in England geboren und kam mit Fred Karno's Vaudeville Company in die USA, wo er auch Charlie Chaplins Zweitbesetzung war und den er auch gerne imitierte.

Das Schwergewicht Oliver Hardy wurde 1892 in Georgia, USA geboren, sang schon mit acht Jahren in Minstrel Shows und betrieb 1910 ein Kino, was er einem Jura Studium vorzog. Sowohl Laurel als auch Hardy wurden nach verschiedensten kleinen Filmauftritten bei unterschiedlichen Studios von Hal Roach unter Vertrag genommen, der seine Schauspieler mit Knebelverträgen wie Sklaven hielt, aber das Gespür hatte, die beiden als Gespann einzusetzen.

Die damaligen Produktionsverhältnisse, in Rückblenden erzählt, tragen zu dem bitteren Teil von "Stan & Ollie" bei - aber nicht nur Hal Roach ist der "Böse", auch MGM Boss Louis B. Mayer war keinen Deut besser, wie man in dem gerade angelaufenen Film "Judy" sehen kann. In John S. Bairds Film, basierend auf dem in den frühen 1990er Jahren erschienenem Buch „Laurel and Hardy: The British Tours“, feiern Stan & Ollie durch die Darstellung von Steve Coogan und John C. Reilly eine Wiedergeburt, die deren Komik genau nachempfindet. Das berühmte „Tit for Tat“, Hardys „Slowburn“ oder Albernheiten wie das synchron getanzte Kartoffelballett machen den Film lustig und unterhaltsam. Es ist aber auch die Geschichte ihrer langen Freundschaft, die vor Jahren einen Knacks erhielt, und der späten Versöhnung am Krankenbett Ollies. Wunderbar auch die Darstellung der zwei Ehefrauen, die sich um ihre Gatten sorgen.

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