ZELLINGEN

Eine „Zellinger Himmelsleiter“ und ein „Ozean in Türkis“

Auf drei Etagen werden in der Ausstellung im Zellinger Torturm 33 Bilder präsentiert. Von links: Christine Scholz-Leidinger vor ihrem Bild „Dualseele“ und Margit Schneider vor ihrem Bild „HinterGrund“.
Auf drei Etagen werden in der Ausstellung im Zellinger Torturm 33 Bilder präsentiert. Von links: Christine Scholz-Leidinger vor ihrem Bild „Dualseele“ und Margit Schneider vor ihrem Bild „HinterGrund“. Foto: Barbara Wolf

Die Vorsitzende des Kulturvereins Kul-Ture, Ingrid Sperber, konnte wieder zwei Künstlerinnen für eine Ausstellung im Turm gewinnen. Sie begrüßte etwa 40 Gäste und Fredy an der Gitarre. Die beiden Malerinnen Christine Scholz-Leidinger und Margit Schneider waren unter anderem Schülerinnen von Gudrun Schmitt.

Die Laudatio hielt Kunsthistorikerin Susanne Dreier aus Würzburg. Sie ging auf die Maltechnik der ab-strakten Bilder ein. Auf drei Etagen werden 19 Titel von Margit Schneider und 14 Titel von Christine Scholz-Leidinger präsentiert.

Seit 1999 beschäftigt sich die gebürtige Bambergerin Christine Scholz-Leidinger mit Malerei und Bildhauerei, besuchte Kurse und Malreisen. An mehreren Orten in Waldbrunn und Waldbüttelbrunn, in Würzburg, Ochsenfurt, Bretzfeld und Eisingen stellte sie ihre Bilder aus. Mit Titeln wie „Prüfung der Liebenden“, „Vermächtnis“, „Versöhnung“, „Zellinger Himmelsleiter“, „Zweifel“, „Wagnis“ werden auch einige Collagen bezeichnet.

Die Würzburgerin Margit Schneider widmet sich seit 2006 der Acrylmalerei. Ihre Bilder stellte sie bei den Kulturtagen im Schloss Büchold sowie in der Alten Synagoge in Arnstein aus. Sie tragen unter anderem Titel wie „GrünLand“, „Verborgene Schönheit“, „der kleine Streifzug“, „Ozean in Türkis“. Mit vielen Schichten baut sie Strukturen auf, die zum Teil wieder abgewaschen werden. Damit erreicht sie eine optisch wechselnde Sichtweise.

Im Ausstellungskatalog steht als für die Ausstellung passender Sinnspruch: „Die Kunst ist ein Spiel, dessen Durchspielen erst durch das Verspielen weiter gespielt werden kann.“

Die Ausstellung ist bis 26. November jeweils Samstag und Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Künstlerinnen werden anwesend sein und Fragen beantworten.

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