MARKTHEIDENFELD

Eine tragende Säule im Rettungsdienst

Ehrungen beim Roten Kreuz: Bei der Hauptversammlung der Bereitschaft Marktheidenfeld gab es Auszeichnungen für den Abschluss von Ausbildungen und für Dienstzeitehrungen. Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder (rechts) und der Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Main-Spessart, Eberhard Sinner, (Fünfter von rechts) gratulierten.
Ehrungen beim Roten Kreuz: Bei der Hauptversammlung der Bereitschaft Marktheidenfeld gab es Auszeichnungen für den Abschluss von Ausbildungen und für Dienstzeitehrungen. Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder (rechts) und der Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Main-Spessart, Eberhard Sinner, (Fünfter von rechts) gratulierten. Foto: Martin Harth

Eine Bilanz der Aktivitäten des Jahres 2013 und Ehrungen waren die Schwerpunkte der Hauptversammlung der Marktheidenfelder Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Montagabend in ihrer Unterkunft in der Friedenstraße.

Von 10 380 Stunden, die 44 Aktive im Dienst leisteten, berichtete Bereitschaftsleiter Frank Salomon. Dazu zählten Sanitätsdienst (1257 Stunden), Rettungsdienst (2520), Helfer vor Ort (201), Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (111), Ausbildung (2790), Mittelbeschaffung (24), Blutspendedienst (515), Schnelleinsatzgruppe (649), Sozialer Dienst (499) und sonstige Einsätze zur Sicherung der Einsatzbereitschaft wie Reinigung und Wartung (1814).

Im Blutspendedienst wurden 2013 zehn Termine in Marktheidenfeld, Hafenlohr und an der Beruflichen Oberschule abgehalten. Das Team um Maria Bauer gestaltete zwölf Seniorennachmittage und begleitete die Wallfahrt nach Mariabuchen. 17 Ausbildungsabende fanden in der Unterkunft statt. Übungen fanden in Rothenfels, Würzburg, Rodenbach und am Zabelstein statt. Sanitätsdienste wurden bei bei der Landrat-Tour, beim Bayern-3-Partyschiff, bei der Laurenzi-Messe, beim Triefenstein Open-Air, beim Warema-Lauf, beim Altstadfest und weiteren Veranstaltungen geleistet.

196 Einsätze verzeichnete man beim „Helfer vor Ort“, 24 bei der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst, vier bei der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Behandlung, ebenso viele bei der SEG Transport und neun bei der SEG Information und Kommunikation. Besondere Einsatzorte waren Bamberg (Bombenentschärfung), Birkenfeld (Schulbusunfall), Deggendorf (Hochwasser), Autobahn A3 (Massenkarambolage) und Gemünden (Brand an der Unterkunft für Asylbewerber).

Viel Arbeit hätten auch die Vorbereitungen zu der sehr gelungenen 100-Jahr-Feier der Bereitschaft gemacht, stellte Salomon bei seinem Dank an alle Aktiven fest. Für den „Tag der offenen Tür“ im und um das Pfarrheim hätte man sich allerdings mehr Besucherzuspruch gewünscht.

Beschafft wurden im vergangenen Jahr ein Defibrillator, mobile Schubladen-Cases und neue Einsatzbekleidung. Diese werde 2014 weiter ergänzt. Außerdem werde man neue Lifepaks anschaffen und erwarte weitere Einsatzfahrzeuge. Der stellvertretende BRK-Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Heitmann aus Kreuzwertheim führte mit dem stellvertretenden Marktheidenfelder Bereitschaftsleiter Andreas Müller im Anschluss Ehrungen durch.

Zunächst wurden die Abzeichen für Ausbildungen überreicht: Daniela Zils (Sanitäter), Cornelia Väth, Johannes Brod und Sebastian Weppner (Rettungsdiensthelfer), Markus Schrems (Erste-Hilfe-Ausbilder), Stephan Ebert (Zugführer), Michael Behringer und Jochen Spiegel (Ausbilder Grundlagen Information& Kommunikation sowie Digitalfunk).

Es folgten die Dienstzeitehrungen: Melina Schwab (5 Jahre), Steffen Willinger (10 Jahre), Anna Ruppert (15 Jahre), Maria Bauer (30 Jahre), Werner Wawok (40 Jahre) und Klaus Scheller (50 Jahre).

Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder dankte den aktiven BRK-Bereitschaftsmitgliedern für ihr unverzichtbares, ehrenamtliches Engagement im Dienst am Nächsten. Kennzeichnend für das positive Wirken sei, dass sich für jedermann spürbar stets gute Stimmung in der Bereitschaft vermittle.

Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Heitmann hob die gute Zusammenarbeit mit anderen Bereitschaften hervor. Die Marktheidenfelder seien eine Stütze des erweiterten Rettungsdienstes und eine unverzichtbare Säule im BRK-Kreisverband. Dies führe auch der erfolgreiche Blutspendedienst deutlich vor Augen.

Der Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Main-Spessart, Eberhard Sinner, blickte anerkennend auf den Festakt zum 100. Bestehen der Marktheidenfelder BRK-Bereitschaft mit der damaligen BRK-Präsidentin Prinzessin Christa von Thurn und Taxis zurück. Der Stadt Marktheidenfeld dankte der frühere Staatsminister für ihre Unterstützung bei Verbesserungen in der Rettungswache. Mit Blick auf die Zukunft hoffte Sinner darauf, auch in einem neuen Feuerwehrhaus wieder mit der Rettungswache unterzukommen. Die inzwischen längere Zeitachse stimme ihn in dieser Hinsicht zuversichtlich.

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