Marktheidenfeld

Einheitsbuddeln“ in Marktheidenfeld

Von links: Joachim Hörnig, Bund Naturschutz Marktheidenfeld; Dirk Hartwig, Ortsvorsitzender Grüne Marktheidenfeld; Ulrike Münz, BN Marktheidenfeld; Erwin Scheiner, BN-Kreisgruppenvorsitzender; Susanne Rinno, Ortsvorsitzende Grüne Marktheidenfeld; Kerstin Celina, MdL; Gerhard Kraft, Mitarbeiter von Kerstin Celina und Kreisvorsitzender Grünet; Erich Perchermeier, Ortsgruppensprecher BN mit Hund Jytte. Foto: Conni Schlosser

Vom Norden bis in den Süden, vom Osten in den Westen – an vielen Orten in Deutschland haben Anfang Oktober Menschen an der Aktion „Einheitsbuddeln“ teilgenommen, die ursprünglich das Land Schleswig-Holstein initiiert hatte. Das Bundesland Schleswig-Holstein hat in diesem Jahr die Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit“ ausgerichtet. In diesem Rahmen wurde dazu aufgerufen, in ganz Deutschland Bäume gegen das Waldsterben und gegen den Klimawandel zu pflanzen. Ziel der Initiatoren ist es, eine Tradition zum Nationalfeiertag in Deutschland zu begründen. Im Nachgang zu dieser Aktion, hat die Kürnacher Landtagsabgeordnete Kerstin Celina, zusammen mit dem Bund Naturschutz Main-Spessart die Initiative ergriffen und eine Pflanzaktion in den Lebendigen Gärten auf den Mainwiesen beim Jugendzentrum in Marktheidenfeld durchgeführt. Dort betreut die BN-Ortsgruppe Marktheidenfeld ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Marktheidenfeld. Passend zum „Tag der Deutschen Einheit“ wurde ein Hochstamm der Sorte „Rebella“ ausgewählt, eine in Dresden-Pillnitz zu DDR-Zeiten in den 80er Jahren gezüchtete Sorte, heißt es in der Pressemitteilung der Grünen. Celina erklärte, dass diese resistenten Apfelsorten derzeit an mehreren Standorten in Unterfranken auf ihre Tauglichkeit für den extensiven Streuobstbau getestet werden.

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