Karlstadt

Erfahrene Kräfte und motivierte junge Leute

Hochmotiviert zieht die SPD Karlstadt in die Endphase des Wahlkampfes. Von links: Heidi Wright, Leon Stahl, Heike Kohlmann, Marion Rumpel, Heinrich Schoppmann, Margarete Braun, Anja Hartung, Stefan Rümmer, Eva-Maria Eisele, Sandra Hasseli, Alfons Mühlrath, Marc Boreatti, Marco Netrval, Martha Bolkart-Mühlrath, Dr. Frederik Arand, Josef Duchnik und Harald Schneider. Foto: Simone Sale

Voller Zuversicht geht die SPD in Karlstadt in den Endspurt des Kommunalwahlkampfes. Der Platz in der Kegelstube in Karlstadt reichte nicht aus, als es darum ging, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl zu nominieren. Die Neugierde bei den Mitgliedern und interessierten Bürgern  war groß, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Bürgermeisterkandidat Stefan Rümmer verbreitete von Beginn an auch gleich Zuversicht: "Wir habe eine sehr ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kräften, aber auch hoch motivierte junge Leuten, die neue Ideen und viel Schwung mitbringen."

Die beiden Ortsvereinsvorsitzenden Marco Netreval für Karlstadt und Martha Bolkart-Mührath aus Gambach hatten ihre Mitglieder gemeinsam zur Nominierungsversammlung fristgerecht eingeladen. Der Moderator des Abends, stellvertretender Landrat, Harald Schneider, betonte wie wichtig es sei, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren.

Stefan Rümmer umriss in seinen Ausführungen wichtige Punkte seines Wahlprogrammes. So sei es in Sachen Mobilität der SPD zu verdanken, dass Karlstadt nunmehr einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen gestellt hat. Da könne Fachwissen abgegriffen werden, um die Stadt, die Ortsteile und auch den Tourismus  attraktiver für den Fahrradverkehr zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Installation eines Bürgerbusses. Während Lohr und Marktheidenfeld schon seit vielen Jahren eigene Bürgerbuslinien unterhalte, sind die Stadtteile Karlstadts mehr oder minder abgehängt. Ein Umstand, mit dem sich insbesondere Stadträtin Martha Bolkart-Mühlrath, wie sie betont, niemals abfinden werde und für Gambach eine Radverkehrsanbindung sowie einen neue Bahnanschluss fordert. " Aufgrund unserer Initiative wurden zwar in der Stadt und den Stadtteilen Mitfahrerbänke angebracht, aber diese werden nur sehr zögerlich frequentiert und können natürlich keinen funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr ersetzen", so der Bürgermeisterkandidat.

Ein großes Defizit sieht die SPD im geringen Bestand an sozialem Wohnungsraum. Zwar werde am Stationsweg nun ein Gebäude neu geschaffen,  aber dies könne den Bedarf keinesfalls abdecken. Wohnraummanagement und eine Wiederbelebung der Aktivitäten einer Wohnungsbaugesellschaft seien nötig, heißt es in der Mitteilung.

Einmütig spricht sich die SPD auch für das Kulturgut Synaoge Laudenbach aus. Hier lange es nicht, nur die Farbe der Abdeckplanen zu wechseln.Vielmehr seien nun dringend bestandserhaltende Maßnahmen durchzuführen, um den endgültigen Verfall abzuwenden.

"Die B 26n wird kommen, und es ist heuchlerisch so zu tun, als ob diese noch zu verhindern wäre. Wir stehen für eine bessere Anbindung der Stadt durch die B 26n und müssen auf eine kluge Umfahrungsplanung und darauf achten, dass zum Beispiel den  Erwartungen der Stadtteile Heßlar und Karlburg nach Lärmchutz Rechnung getragen wird," so Rümmer.

Nach den Ausführugen Rümmers stellten sich die Stadtratskandidatinnen und Kandidaten vor.  Bedauert wurde von der Versammlung, dass sich nur 20 Bürgerinnen und Bürger für eine Kandidatur bereit erklärt haben. "20 für 2020", wendete  Frederick Arand diese Situation gleich in einen positiven Slogan. Die vorgelegte Stadtratsliste wurde von der Versammlung, bei der 30 stimmberechtigte Mitglieder anwesend waren, ohne Gegenstimmen beschlossen.

Die Kandidaten

 1. Stefan Rümmer (Karlstadt), 2. Martha Bolkart-Mühlrath (Gambach), 3. Marco Netrval (Rohrbach), 4. Anja Hartung (Wiesenfeld), 5. Dr. Frederick Arand (Karlstadt), 6. Marion Rumpel (Karlburg), 7. Harald Schneider (Karlstadt), 8. Sandra Hasseli (Karlstadt), 9. Leon Stahl (Karlburg), 10. Karola Wingenfeld (Gambach), 11. Marc Boreatti (Karlstadt), 12. Stephan Keller (Karlstadt), 13. Reiner Heßdörfer (Gambach), 14. Heinrich Schoppmann (Karlstadt), 15. Josef Duchnik (Laudenbach), 16. Margarete Braun (Karlstadt), 17. Heike Kohlmann (Karlstadt), 18. Eva-Maria Eisele (Karlstadt), 19. Alfons Mühlrath (Gambach), 20. Heidi Wright (Karlstadt).

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