Eußenheim

Erinnerung an Kriegstote, Gewaltbereitschaft und eigene Ster

Am Eußenheimer Kriegerdenkmal gedachte in einer Feierstunde dritte Bürgermeisterin Martina Utsch allen gefallen Soldaten, sowie allen zivilen Mirbürgern und Heimatvertriebenen, die auf der Flucht ihr Leben lassen mussten. Ferner gedachte sie auch den Opfern einer verbrecherischen Politik und schloss die Bundeswehrsoldaten mit ein, die bei gefährlichen Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben. Utsch legte im Namen der Gemeinde Eußenheim einen Kranz nieder. Foto: Ernst Schneider

Am Volkstrauertag, dem staatlichen Gedenktag, wird an die Kriegstoten aller Nationen, an Gewaltbereitschaft und auch an unsere eigene Sterblichkeit erinnert. Bei der Gedenkfeier in Eußenheim hielt, unter Beteiligung von Wortgottesdienstleiter Paul Schaub, dritte Bürgermeisterin Martina Utsch nach dem sonntäglichen Wortgottesdienst am Kriegerdenkmal die Ansprache.

Martina Utsch erinnerte dabei unter anderem an die millionenfachen Kriegstoten an den Fronten und in der Heimat und gedachte nicht nur allen deutschen gefallenen Soldaten, sondern auch jenen der ehemaligen Kriegsgegner, den zivilen Mitbürgern, den Heimatvertriebenen, die auf der Flucht ihr Leben ließen, sowie den Opfern einer verbrecherischen Politik. Ferner schloss sie die Bundeswehrsoldaten mit ein, die bei gefährlichen Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben. Als sichtbares Zeichen gegen das Vergessen legte Martina Utsch im Namen der Gemeinde Eußenheim einen Kranz nieder und verband dies mit dem Wunsch, dass nie wieder geschehen darf, was einmal war und welche Folgen es haben kann, wenn es nicht gelingt, spannungsfrei miteinander umzugehen oder Konflikte auf friedlichen Wegen zu beseitigen. Mit der Intonation der Nationalhymne endete die Feierstunde.

An der Gedenkfeier waren die Reservistenkameradschaft Eußenheim mit einer Mahn- und Ehrenwache, sowie die Fahnenabordnungen der Eußenheimer Vereine beteiligt. Musikalisch wurde die Feier von der  Chorgemeinschaft Eußenheim/Aschfeld unter der Leitung von Hilmar Späth und durch die Eußenheimer Musikanten unter Leitung von Frank Fehn gestaltet.

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