OBERSINN

Erinnerung an einen Freund

Zum Gedenken an den Gründer: Zu einer Feierstunde trafen sich zahlreiche Obersinner Bürger mit den Gästen aus der österreichischen Schachblumenpartnergemeinde Großsteinbach am Grab des Mitbegründers der Partnerschaft, Richard Stenglein. Der österreichische Bürgermeister Josef Rath (links neben Pfarrer Franz Malczyk) bezeichnete den Verstorbenen als seinen Freund.
Zum Gedenken an den Gründer: Zu einer Feierstunde trafen sich zahlreiche Obersinner Bürger mit den Gästen aus der österreichischen Schachblumenpartnergemeinde Großsteinbach am Grab des Mitbegründers der Partnerschaft, Richard Stenglein. Der österreichische Bürgermeister Josef Rath (links neben Pfarrer Franz Malczyk) bezeichnete den Verstorbenen als seinen Freund. Foto: Jürgen Gabel

(jg) Eine 16-köpfige Delegation aus der Partnerschaftsgemeinde Großsteinbach in der Steiermark war am Wochenende in Obersinn zu Gast. Höhepunkt des Treffens war die Feierstunde im Friedhof zum Gedenken an den verstorbenen Altbürgermeister Richard Stenglein.

Der ehemalige Bürgermeister hatte die Schachblumenpartnerschaft mit der österreichischen Gemeinde initiiert. Sein Ziel war, die Schachblumenvorkommen der beiden Gemeinden besser bekannt zu machen. 2005 wurde bei einem Besuch in Großsteinbach die Partnerschaft aus der Taufe gehoben. Nach dem Sonntagsgottesdienst versammelte sich eine große Anzahl Obersinner Bürger gemeinsam mit den österreichischen Gästen am Grab Stengleins, der am 8. März dieses Jahres gestorben ist. Pfarrer Franz Malczyk sprach ein Gebet für den Verstorbenen.

Josef Rath, Bürgermeister in Großsteinbach, bezeichnete die Partnerschaft als eine Freundschaft, die über 700 Kilometer Entfernung funktioniere. „Der Mann mit Handschlagsqualität war nicht nur ein sozial denkender Mensch, sondern auch einer, der andere Menschen schätzte“, sagte er. Die Freundschaft zwischen Richard Stenglein und Österreich sei tief gegründet gewesen. „Schade, dass diese weltliche Verbindung endete, aber die geistige Verbindung wird dauerhaft bleiben“, unterstrich Rath. Er werde als politisch Verantwortlicher alles dafür tun, die Schachblumenpartnerschaft zu fördern und zu unterhalten.

Tief bewegt setzte Josef Rath einen Gedenkstein aus steiermärkischem Marmor auf das Grab und legte ein Blumengebinde nieder. Die anderen Delegationsmitglieder entzündeten jeweils eine Kerze.

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