Rechtenbach

Ermittlung von Risiken durch ehemalige Schwerspatgrube

Überreste der Schwerspatgrube „Christiane“ zwischen Rechtenbach und dem Bischborner Hof. Foto: Jochen Kümmel

Im Bereich der ehemaligen Schwerspatgrube Christiane sollen mögliche Risiken, wie Einstürze, Erdrutsche und Einbuchtungen ermittelt und in den nächsten drei bis vier Jahren beseitigt werden. Die 1979 außer Betrieb genommene Grube befindet sich zwischen Rechtenbach und dem Bischborner Hof.

Durch Verfüllungen und Stabilisierungen sollen alle derzeit erkennbaren Gefährdungen für Dritte ausgeschlossen werden. In einigen Bereichen beträgt die Deckschicht nur wenige Meter. Begonnen werden soll am ehemaligen Eingang der Grube: Die Verrohrung des Baches soll hier entfernt und das Gewässer renaturiert werden.

Von der Gemeinde Rechtenbach wurden bei einer Ortsbegehung Bedenken bezüglich möglicher Schadstoffe in der Lok geäußert, die sich nach Zeitzeugen nach wie vor im Inneren der Grube befindet. Die Gemeinde befürchtet, dass Öl- und Schmiermittel in das Grundwasser gelangen könnten.

Nach der Durchführung aller Maßnahmen fällt die Grube aus der bergrechtlichen Aufsicht der Bergbaubehörde Bayreuth. Die Kosten für die Maßnahmen trägt die deutsche Baryt-Industrie. Bei einem weiteren Termin sollen nach einer bereits durchgeführten Erkundung durch einen Geologen die weiteren Maßnahmen festgelegt werden.

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