KARLSTADT

Erster Streik bei der Energieversorgung Lohr-Karlstadt

Zum Ver.di-Streik in Selb vor ESM reisten unter anderem auch 35 Beschäftigte der Energieversorgung Lohr-Karlstadt an. Foto: Gerald Burkard

Rund 120 Streikende aus Ober- und Unterfranken kamen am Dienstag in Selb beim Warnstreik von Ver.di vor der Energieversorgung Selb-Marktredwitz (ESM) zusammen. Unter ihnen waren auch 35 Teilnehmer von der Energieversorgung Lohr-Karlstadt, berichtet Gerald Burkard, der Geschäftsführer des Ver.di-Bezirks Würzburg/Aschaffenburg. Dies war nach Gewerkschaftsangaben der erste Streik der Beschäftigten aus diesem Unternehmen.

ESM-Geschäftsführer Klaus Burkhardt ist Mitglied der Arbeitgebertarifkommission. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Vergütung für die Beschäftigten und die Auszubildenden rückwirkend zum September 2017 bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Martin Marcinek, der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, sagte in Selb: „Die bisherigen Angebote der Arbeitgeber haben die Beschäftigten massiv enttäuscht“.

Außer ihm sprach unter anderem auch Tarifkommissionsmitglied Michael Bauermees (Energieversorgung Karlstadt-Lohr). Das Angebot der Arbeitgeber für die kommenden zwei Jahre mit 1,8 und 1,5 Prozent sei völlig unzureichend, sagte er. Bei den Auszubildenden für 2017 hätten die Arbeitgeber noch nicht einmal ein Angebot unterbreitet. Verhandlungsführer Marcinek kündigte an, falls sich die Arbeitgeber in nächster Zeit bei den Verhandlungen nicht bewegten, könne man die Forderung auch mit einem längeren Streik unterstreichen.

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