Obersfeld

FBG Arnstein und AELF Karlstadt kooperieren

Vertreter des AELF Karlstadt und der FBG Arnstein trafen sich zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrges (sitzend von links): Christoph Kirchner (AELF) und Anton Lotter (Vorsitzender FBG Arnstein). Rechts daneben Klaus Nun (zweiter Vorsitzender der FBG Arnstein) und hinten (stehend von links) Irmgard Hamann (Försterin der FBG Arnstein), Alban Weißenberger (Geschäftsführer der FBG Arnstein) und Werner Trabold (forstlicher Berater der FBG Arnstein). Foto: Ernst Schneider

Im Vorfeld der FBG Regionalversammlung trafen sich Christoph Kirchner als Vertreter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Karlstadt und Anton Lotter als Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaft Arnstein (FBG) zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen beiden Einrichtungen.

In diesem Vertrag sind gemeinsame Oberziele sowie auch Detailziele und Kooperationsfelder festgelegt. Als Oberziele sollen unter anderem die rund 700 000 bayerischen Waldbesitzer bei der Bewältigung und Herausforderung durch den Klimawandel sowie durch die demographische Entwicklung unterstützt werden. Ferner soll auch eine flächendeckende, nachhaltige und zukunftsweisende Waldbewirtschaftung und Waldpflege aller Wälder, insbesondere des Klein- und Kleinstprivatwaldes, sichergestellt werden.

In der Öffentlichkeitsatbeit, bei Infoveranstaltungen, bei der Aktivierung der Waldbesitzer sowie bei deren Aus- und Fortbildung will man somit gemeinsam tätig werden. Gemeinsame Lösungsansätze für die forstliche Betriebsführung und Betriebsleitung werden, falls erwünscht, den Kommunen angeboten. Vor allen Dingen soll dabei aber auch durch gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen und Besprechungen des Forstpersonals, in Waldbau und Technik gleicher Standard sichergestellt und strukturverbessernde Projekte wie beispielsweise der freiwillige Waldtausch angestoßen werden. Ferner werden die Jahresarbeitsprogramme in gemeinsamen Besprechungen festgelegt und das AELF wird sich an den turnusgemäßen Vermarktungsgesprächen beteiligen.

Koordinator des AELF unterstützt FBG

Auch die Zuständigkeiten sind klar geregelt. Die FBG wird durch einen Koordinator des AELF unterstützt. Während das AELF eine gemeinwohlorientierte Beratung mit Handlungsalternativen anbieten wird und dabei über Waldbau, Standort und den rechtlichen Rahmen neutral und kostenfrei informiert, die Beratung über Fördermöglichkeiten mit einbezogen. Die FBG wird unter anderem forstliche Fortbildungsveranstaltungen durchführen und betriebsbezogene Beratungen wie Holzvermarktung, Pflanzung und Pflege anbieten, Forstbetriebsarbeiten organisieren, geplante Maßnahmen umsetzen, Hilfestellung bei der Waldbewirtschaftung geben und auch über staatliche Fördermöglichkeiten informieren.

Die Kooperationsvereinbarung endet mit dem Grundsatz, dass die Zusammenarbeit stets zum Wohle der Waldbesitzer, von gegenseitiger Gesprächs- und Kompromissbereitschaft getragen wird und in diesem Geiste fortgesetzt werden soll.

Eine Evaluierung (Beschreibung, Analyse und Bewertung ) erfolgt in dreijährigem Rhythmus.

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