NEUENDORF

„Fährmann, hol über!“

Die Arbeit des Vaters war verantwortungsvoll und nicht ungefährlich, erinnert sich Karl Kunkel. Und enorm wichtig – für Arbeiter, Hamsterer und Sonntagsausflügler.
Schulausflug 1957: Hier ist der Neuendorfer Volksschullehrer Max Deublein mit seinen Schülern in Kunkels Fähre unterwegs. Foto: Foto: Familie Kunkel
„Fährmann, hol über!“ Bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts war dieser Ruf für die Bewohner der am Main gelegenen Ortschaften nicht ungewöhnlich. Der Beruf des Fährmanns war weit verbreitet, die Fähren galten in Zeiten, in denen es kaum Brückenverbindungen gab, als bedeutendes Verkehrsmittel. Rund 60 Jahre ist es her, dass der Ruf auch in Neuendorf zu hören war: Karl Kunkel erinnert sich gut daran – er ist der Sohn des letzten Fährmanns des Dorfes. Georg Kunkel (geb. 1903) war Schreiner und leidenschaftlicher Angler. Als zum Ende des Zweiten Weltkriegs zwei Öltanker auf Höhe der Ortschaft ...
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