MAIN-SPESSART

Fernwasserversorgung: Kühle Brunnen, erhitzte Gemüter

Der FWM steht vor einem riesigen Investitionsstau und befindet sich im Clinch mit Bürgerinitiativen um die Ausweisung von Schutzzonen und eine unbenutzte Brunnenanlage.
Altlasten im Bereich des Obi-Marktes in Lohr bedrohen die Trinkwasserbrunnen der FWM. Foto: Foto: Dehm
Es ist kein leichtes Erbe, das das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg mit der Geschäftsübernahme des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain angetreten hat. Die Brunnen des FWM liegen allesamt im Main-Spessart-Kreis. Und da besteht reichlich Handlungsbedarf. Etwa die Hälfte des Wassers, das der FWM an die 22 angeschlossenen Gemeinden in den Landkreisen Main-Spessart und Würzburg liefert, stammt aus einer Galerie von insgesamt 15 Brunnen in Rodenbach bei Lohr und Erlach, dem Ortsteil von Neustadt. Rund zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser werden jährlich dort gefördert. Vor allem Landwirte ...
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