GRÄFENDORF

Feuerwehrverein: Jan Friedrich übernimmt das Ruder

Die neue Vorstandschaft vom Feuerwehrverein Gräfendorf: Von links Johannes Schmelz, KBR Manfred Brust, Bürgermeister Alfred Frank, Ehrenvorsitzender Herbert Kessler, Jan Friedrich, Kommandant Johannes Wagenpfahl, Günter Vogt und Angelika Schmelz. Foto: Wolfgang Schelbert

Eine fast vollständig neue und generationsverjüngte Vorstandschaft präsentierte sich nach der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr den 32 Versammelten im Pfarrheim. Neuer Vorsitzender ist Jan Friedrich. Er tritt die Nachfolge von Herbert Kessler an, der auf eine weitere Kandidatur verzichtete.

Johannes Schmelz wurde zum Stellvertreter und Angelika Schmelz zur Schriftführerin gewählt. Zu Beisitzern wurden Herbert Kessler, Dominik Kretz, Steffen Müller, Thomas Schmelz und Philipp Wagenpfahl bestimmt. Der Kassier und die Kassenprüfer Norbert Michel und Wolfgang Schelbert wurden in ihren Ämtern bestätigt.

„Herbert, man tritt in unglaublich große Fußstapfen“, resümierte der neue Vorsitzende Friedrich in seiner kurzen Dankesrede im Pfarrheim und überreichte dem scheidenden Vorsitzenden die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden. Kommandant Johannes Wagenpfahl gab Herbert Kessler ein lebensgroßes Porträt in Öl .

Zuvor hatte Kessler und Wagenpfahl Bilanz über das Jahr gezogen. Bei vier Brandeinsätzen in Seifriedsburg, Aschenroth und Waizenbach und sieben Technische Hilfeleistungen summierten sich die ehrenamtlichen Leistungen der Floriansjünger einschließlich der Übungen und Instandsetzungsarbeiten auf 548 Stunden. Jugendwart Benedikt Steigerwald konnte 64 Ausbildungsstunden mit fünf Jugendfeuerwehranwärtern verbuchen.

Dank an Manfred Brust

Nach dem Kassenbericht von Günter Vogt, den Grußworten des Bürgermeisters und des scheidenden Kreisbrandrates Manfred Brust dankten Kommandant Johannes Wagenpfahl und Bürgermeister Alfred Frank dem Kreisbrandrat (KBR) für dessen Unterstützung vor allem beim Jahrhunderthochwasser im Jahr 2003, als Manfred Brust als damaliger Kreisbrandinspektor die Krise im Ort gemeinsam mit dem Kommandanten gemeistert hatte. Der Bürgermeister überreichte ihm einen großen Schirm mit Gemeindewappen.

„Die Ortsfeuerwehren sind wichtig für den Ersteinsatz und zur Kostenreduzierung des Landkreises“, betonte der KBR in seiner Ansprache und ging auf die Besonderheiten des Digitalfunks und die modulare Truppmannausbildung ein.

Der nächste Schulungsabend für alle Wehren der Ortsteile findet am Sonntag, 6.März, im Feuerwehrhaus statt.

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