Marktheidenfeld

Fischers Fritz: Wasserstraße statt Blechlawine

Diese Woche konnte man Hädefeld kaum verlassen vor lauter Stau. Und hinfahren war auch nicht besser. Die Ampel ist da keine Lösung, aber der Main könnte eine sein.
Fischers Fritz spricht aus und über Marktheidenfeld
Fischers Fritz spricht aus und über Marktheidenfeld Foto: Main-Post

Habt ihr in den vergangenen Tagen mal versucht, Hädefeld zu verlassen? Oder nach Hädefeld zu fahren? Katastrophe! Sehr weit kam ich zumindest nicht, wenn ich es überhaupt geschafft hat, das Ortsschild innerhalb einen vernünftigen Zeitspanne – alles unter einer halben Stunde – hinter mir zu lassen. Irgendwo wartete immer ein Stau auf mich.

Entweder vom Erlenbacher Kreisel zur unserer tollen Ampel am  Ring. Überall wird gar vor den Gefahren gewarnt, die durch künstliche Intelligenz bei Computern drohte könnte. Bei unserer Ampel haben wir dahingehend nichts zu befürchten, das ist die gute Nachricht.  Die schlechte Nachricht ist, dass ich eben in der Blechlawine warten muss, bis die Ampel die Autos häppchenweise durchlässt. Und ein Blechlawinenhund mit Fässchen um dem Hals ist weit und breit nichts zu sehen. Darf ich eigentlich Alkohol trinken, wenn ich im Stau stehe? Bis ich auch nur einen Meter weiterfahren kann, bin ich doch wieder nüchern. Aber besser nicht und einen kühlen Kopf bewahren.

Kühl ... äähh ... cool wäre es doch, wenn ich ganz auf das Auto verzichten könnte. Was brauche ich denn schon diese heißen Asphaltstraßen, auf denen ständig Lkw-Unfälle und Vollsperrungen sind. Wenn ich nach Würzburg oder Wertheim fahren will, gibt es doch eine Alternative: den Main.  Da haben wir eine Wasserstraße direkt vor der Haustüre und nutzen sie nicht. 

Wir könnten doch den Parkplatz am Main fluten – was auch andere Diskussionen schlagartig beenden würde – und dort Motorboote ankern lassen. Boote mit Elektromotoren natürlich, um uns herum schießen die Solarparks wie Pilze aus dem Boden, da können wir doch locker die Hädefelder Flotte mit Strom versorgen. Ab auf den Main, die Brise des Fahrtwinds im Gesicht und ein paar Handbreit Wasser unter dem Kiel. Wenn der Main genug Wasser führt. Und das ist auch nicht mehr immer der Fall. 

Ach, irgendwas ist doch immer. Dann geht er eben zu Fuß,

euer Fischers Fritz

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