Gössenheim

Förderung für den Sachsenheimer Kirchplatz

Mit genügend Abstand tagte der Gössenheimer Gemeinderat im Saal der Zehntscheune, dank Corona. Umständlich war dies nur bei der Beratung der eingereichten Bauanträge, die jeweils von Tisch zu Tisch durchgereicht werden mussten.
Mit genügend Abstand tagte der Gössenheimer Gemeinderat im Saal der Zehntscheune, dank Corona. Umständlich war dies nur bei der Beratung der eingereichten Bauanträge, die jeweils von Tisch zu Tisch durchgereicht werden mussten. Foto: Herbert Hausmann

"Wir schaffen das", mit dieser Anleihe aus der "großen Politik", eröffnete Gössenheims Bürgermeister Klaus Schäfer die letzte Ratssitzung dieser Legislaturperiode. Dabei informierte er, dass der Förderbescheid für die Gestaltung des Kirchplatzes in Sachsenheim eingegangen ist. Die Gemeinde erhält 261 700 Euro Zuschuss. Das ist eine Förderung von 76 Prozent des auf 362 000 Euro geschätzten Vorhabens.

Verschoben werden musste dagegen der Bauantrag für die Generalsanierung des Kindergartens. Karsten Heeschen hatte in einem Antrag die Verschiebung des Baubeginns auf 2021/2022 gefordert. Seine Bedenken: dass wegen Corona große Einbrüche bei den Einnahmen durch Einkommens- und Gewerbesteuer die Finanzierung gefährdet sein könnte.

Eine Ansicht, die Bürgermeister Schäfer und sein Stellvertreter Erich Fenn nicht teilen konnten. Sie sprachen sich für eine baldige Beantragung aus, konnten sich aber vorstellen mit den Ausschreibungen zu warten. Bevor in einer der nächsten Sitzungen erneut über den Bauantrag beraten werden soll, will der Gemeinderat vom Architekten eine genauere Aufstellung  der Baukosten haben.

Neuer Transporter für den Bauhof

Verschoben wurde auch die Entscheidung über Abdichtungsarbeiten am Flachdach der Grundschule in Gössenheim. Bei Starkregen hatte es zuletzt im Jahr 2018 Wasserschäden gegeben. Dem Gemeinderat lag allerdings nur ein Kostenangebot für die vorgesehenen Arbeiten vor. Jetzt sollen noch mindestens zwei weitere Angebote eingeholt werden.

Wirtschaftlich nicht mehr zu reparieren ist der 17 Jahre alte Transporter der Bauhofmitarbeiter. Als Ersatz wurde bereits ein Ersatzfahrzeug zum Preis von 23 500 Euro beschafft. Der Gemeinderat bewilligte nachträglich die Beschaffung und auch die vorgesehene Fahrzeugplane. Erneuert werden müssen im Bauhof die Abtrennungen in den Schüttboxen für rund 2000 Euro.

In einer kleinen Feierstunde sollen noch die Ratsmitglieder, die dem neuen Gremium nicht mehr angehören, verabschiedet werden. In ihrer Schlusssitzung bedankte sich Klaus Schäfer bei ihnen, die zum Teil über Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv waren, bei Edith Feser, Benno Gehrig, Alfred Popp, Peter Kensy, Peter Scheidt und Steffen Wetterich.

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