Frammersbach

Frammersbacher CSU feiert

Ehrung bei der Frammersbacher CSU: (von links) Alexander Hoffmann, Harald Blank, Sabine Sitter, Uwe Moshake, Peter Kissner, Gertrud Desch, Ruthard Krampf, Franz-Josef Becker, Matthias Aull, Rudolf Keßler, Albin Mill, Franz Eckmann, Walter Anderlohr und Martin Desch. Foto: Horst Born

Seinen runden 50. Geburtstag feierte am Sonntagnachmittag der 40 Mitglieder zählende CSU-Ortsverband in Frammersbach. Zu ihrem großen Jubiläum hatten sich die »Schwarzen« eine Anzahl an prominente Ehrengäste in die Marktplatzturnhalle eingeladen.

Der junge Vorsitzende Martin Desch begrüßte vor rund 120 Gästen den Bundestagsabgeordneten Alexander Hofmann, den ehemaligen MdB Wolfgang Zöller, die stellvertretende Landrätin Sabine Sitter sowie den ehemaligen Frammersbacher Bürgermeister Adolf Rüth und den amtierenden Rathauschef Christian Holzemer.

Dazu gesellten sich die Vertreter der Ortsvereine, die CSU-Kreistagsfraktion sowie Freunde aus den benachbarten Ortsverbänden und die der örtlichen Vereine. Musikalisch umrahmte das Jubiläum der Frammersbacher Musikverein.

Lokale und große Politik

Sehr schön und anschaulich reflektierten zusammen im Wechsel Elisabeth Keßler und Dirk Matreux die 50-jährige Geschichte des CSU-Ortsverbandes. Während Keßler sich auf das Lokale konzentrierte, erinnerte Matreux an die großen Ereignisse auf dem Globus.

Während Neil Amstrong als erster Mensch 1969 den Mond betrat, trafen sich am 30. Juni in Frammersbach sieben mutige Männer in der Kleiderfabrik von Willi Friedel um die Gründung eines CSU-Ortsverbandes auszuloten. Gegründet wurde der Ortsverband schließlich am 29. November im Café Amrhein. Erster Vorsitzender wurde Max Nonnenmacher. Am Gründungstag traten zehn weitere Personen bei. Es war der Einsatz für die Menschen und für Frammersbach, der sie angetrieben habe. Der Slogan »Näher am Menschen«, den die CSU heute vertritt, sei bereits damals Leitlinie des jungen Ortsverbandes gewesen. So unterstützte er zum Beispiel die Errichtung von Spielplätzen – sowohl in Eigenleistung als auch finanziell. Eine wichtige langjährige Einnahmequelle wurden die Altpapiersammlungen.

Start mit fünf Gemeinderäten

1972 zog die CSU erstmalig mit Max Nonnenmacher, Karl Eich, Willi Friedel, Helmut Keßler und Heinrich Rüth in den Gemeinderat ein. Diese wurden 1978 erneut gewählt. 1984 stieß Franz Eckmann hinzu. Sie hatten das Bestreben, die Marktgemeinde weiter voran zu bringen. So unterstützten sie die damaligen maßgeblichen Projekte, wie zum Beispiel die Erweiterung der Schule, das Terrassenfreibad, die Erschließung von Baugebieten oder die Erneuerung der Kanalisation.

Max Nonnenmacher führte 20 Jahre lang den Ortsverband. Mittlerweile war die Mitgliederzahl zusammen mit Habichsthal auf über 100 angewachsen. Dies animierte Otto Diener zur Gründung eines eigenen Ortsvereins für Habichsthal. In Frammersbach übernahm Dieter Kothe das Ruder. Sechs Jahre 1995 später übernahm dann Dr. Franz Eckmann. Er prägte den Ortsverband entscheidend bis 2007. Aus diesem Grund wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das Handeln der CSU sei von christlichen und sozialen Werten bestimmt. Das sei auch die Motivation für die Gemeinderäte. 1996 wurde zum ersten Mal Peter Kissner in das Gremium gewählt. Erstmals zog mit Gertrud Desch 2002 eine Frau von der CSU in den Gemeinderat ein. Im Ortsverband übernahm von 2007 bis 2015 Johannes Gebauer den Vorsitz.

Bei den Gemeinderatswahlen 2008 vollzog sich ein Generationenwechsel. Es kamen Johannes Gebauer, Harald Blank und Elisabeth Keßler neu hinzu. Ein Mandat mehr holte die CSU 2014. Mit Elisabeth Keßler konnte die Position des dritten Bürgermeisters erfolgreich besetzt werden. Eddi Bloier und Martin Desch sind seitdem die neuen Gesichter im Gemeinderat. Desch übernahm zudem 2015 den Ortsvorsitz der CSU. Nach dem Tod von Bürgermeister Peter Franz und der Wahl von Christian Holzemer als Rathauschef wurde Elisabeth Keßler die Aufgabe der zweiten Bürgermeisterin übertragen.

Die Leitung wird seit diesem Jahr auf mehrere Schultern verteilt. Martin Desch, Harald Blank und Uwe Moshake teilen sich diese Aufgabe.

Leidenschaft, zu gestalten

Als Festredner zeigte sich Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann stolz auf den Ortsverband Frammersbach und dessen Leidenschaft, im Ort mitzureden und mitzugestalten.

Die stellvertretende Landrätin Sabine Sitter ging auf die Aufgaben der Parteien ein. Es gelte Themen anzubieten, näher an den Menschen heranzukommen und auf deren Bedürfnisse einzugehen.

Bürgermeister Christian Holzemer lobte die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Die Glückwünsche der Ortsvereine übermittelte der Vorsitzende des TuS Frammersbach, Theo Anderlohr und die der befreundeten Nachbarortsverbände der CSU, Otto Diener aus Habichsthal.

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