MAIN-SPESSART

Freunde des Spessarts: Garantien für Holzrechte

Die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“ zeigt sich in einer Mitteilung erfreut über die klare Aussage der bayerischen Staatsregierung zu den Spessartholzrechten. Die Organisation zitiert dabei aus Mitteilungen der Landesregierung: „Das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wird die bestehenden Spessartforstrechte nicht infrage stellen. Eine zwangsweise Ablösung oder eine Enteignung wird es nicht geben. Die Ausübung dieser Rechte soll und wird weiter möglich sein“.

Sorgen seien unbegründet

Bereits im April sei die Antwort des Umweltministeriums auf die Anfrage vom 13. März des Abgeordneten Günther Felbinger (ehemals FW) erfolgt, die allerdings erst mit dem Datum vom 11. Juli 2017 offiziell zur Veröffentlichung freigegeben worden sei. Dort heiße es weiter, dass die Ausübung der Oberholzrechte auch bei der Einrichtung eines Nationalparks zu gewährleisten seien.

Michael Kunkel, Vorsitzender der „Freunde des Spessarts“ dazu: „Die Sorgen vieler Spessarter erweisen sich nun als unbegründet, aber es war für die Auseinandersetzung um einen Nationalpark nicht förderlich, dass die Informationen angesichts der Wichtigkeit der Holzrechtsfrage so spät an die Öffentlichkeit gegeben wurden.“

Kritik an NP-Gegner

Immer wieder hätte der Verein „Wir im Spessart“, mit dem Abgeordneten Peter Winter (CSU) an der Spitze, dem Umweltministerium und damit auch seiner eigenen Regierung vorgeworfen, „falsche und unverbindliche Versprechungen“ gemacht zu haben. In den Versammlungen vor Ort hätte gerade die Holzrechtsfrage zu lautstarken und erbittert geführten Debatten geführt.

Sebastian Schönauer aus Rothenbuch, selbst Sprecher der Bürgerbewegung, freut sich über die Aussagen des Ministeriums zur Brennholzwerbung. Diese sei eindeutig. Er zitiert: „Im Falle der Einrichtung eines Nationalparks würden weiterhin (außerhalb der Kernzonen) in gleicher Weise Hiebe angeboten werden, in denen die Berechtigten unverändert ihr Recht in der vereinbarten Form ausüben können. Hierfür bieten sich in den Pflegezonen und auf den im Vergleich immer noch deutlich größeren Staatswaldflächen außerhalb des Nationalparks ausreichende Möglichkeiten.“

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