Karbach

Friedhofsgebühren werden nicht erhöht

Der Friedhof von Karbach. Foto: Heidi Vogel

Der Friedhof stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats. Bürgermeister Bertram Werrlein berichtete zunächst, dass der überörtliche Rechnungsprüfungsausschuss beim Friedhofswesen ein durchschnittliches Defizit von 12 000 Euro pro Jahr im Zeitraum von 2005 bis 2016 festgestellt habe, hier jedoch eine Kostendeckung anzustreben sei.

Das Ortsoberhaupt stellte in den Raum, die Gebühren beispielsweise um 20 Prozent zu erhöhen, um das Defizit zu verringern. Wolfgang Endres meinte jedoch, dass man nicht alles auf die Bürger umwälzen solle. "Die Erhöhung 2016 war schon sportlich. Wenn wir jetzt nochmals erhöhen, haben wir noch mehr Leerstände auf dem Friedhof", äußerte auch Mathias Kern seine Bedenken.

Recht schnell waren sich die Ratsmitglieder einig, die Gebühren nicht zu erhöhen und beschlossen daher einstimmig, dass das jährliche Defizit weiterhin von der Gemeinde finanziert wird. Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung, dass Angehörige künftig für die Bestattung ein Unternehmen ihrer Wahl, also auch aus dem Raum Karlstadt, Lohr oder Würzburg, beauftragen können.

Auch bei der Vergabe des Werkvertrags für Grabmacherleistungen, sprich Erdarbeiten, beschloss das Gremium einstimmig, das Bestattungsunternehmen Liebler zu beauftragen. Das Marktheidenfelder Bestattungsinstitut hatte das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und wird von Januar 2020 bis Dezember 2024 die Grabmacherleistungen erbringen.

Nachdem sich das Gremium bereits vorab im nichtöffentlichen Teil der Sitzung mit den verschiedenen Angeboten von Blockstufen für die Friedhofstreppe befasst hatte, war man sich einig, die Firma Kuhn mit der Lieferung von 250 Stufen zum Preis von knapp 15 000 Euro zu beauftragen. Für den linken Teil des Friedhofs werde der Bedarf an Treppenstufen noch ermittelt und entsprechend ergänzt.

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