Neubrunn

Friedhofsmauer: Wie steht es um die Neubrunner Grabmale?

Die Aufnahme zeigt einen Teil der Friedhofsmauer in Neubrunn, an der die Beweissicherung vorgenommen werden muss. Foto: Andrea Kemmer

In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt: Die gültige Friedhofssatzung des Marktes Neubrunn aus dem Jahr 2004 wurde aufgrund des Alters und der veränderten Bedürfnisse, Handhabungen und geänderter Rechtsvorschriften überarbeitet. Der Gemeinderat stimmte der vorgelegten Satzung vom 21. Januar zu und beauftragt die Verwaltung die Satzung entsprechend bekannt zu machen.

Anschließend beschloss das Gemeindegremium die neue Gebührensatzung zur Satzung über die Bestattungseinrichtungen des Marktes Neubrunn. Mit der neuen Gebührensatzung, die am 1. April 2020 in Kraft tritt, werden unter anderem die Gebühren für das Benutzungsrecht mit einer Laufzeit von 20 Jahren beim Einzelgrab auf 700 Euro, beim Familiengrab auf 1000 Euro, beim Urnengrab auf 450 Euro und beim Urnengartengrab auf 700 Euro angepasst. Außerdem sind in ihr auch die Bestattungsgebühren sowie die sonstigen Gebühren aufgelistet.

Für die Sanierung der Zwischenmauern im Friedhof Neubrunn bedarf es einer Beweissicherung der Grabmalzustände im Baufeld. Der Auftrag geht an den TÜV Rheinland LGA Bautechnik GmbH aus Nürnberg.

TV-Befahrung zweier Trinkwasserbrunnen

Der Gemeinde obliegt die Verkehrssicherungspflicht rund um den Zeltplatz Neubrunn. Deshalb wurde ein Angebot zum Rückschnitt des Wildwuchses, zum Freischnitt zum angrenzenden Ackerland, zu einem Verjüngungsschnitt der vorhandenen Sträucher, Bäume und Hecken sowie für das Entfernen von abgestorbenem Stamm- und Astholz eingeholt. Die Mainfränkischen Werkstätten werden mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.

In einer vorgegangenen Gemeinderatssitzung wurde das Thema Reaktivierung zweier ehemaliger Trinkwasserbrunnen zur landwirtschaftlichen Bewässerung beziehungsweise zur Gartenbewässerung behandelt. Zur Zustandsermittlung soll eine TV-Befahrung vorgenommen werden. Den Auftrag für die Befahrung erhält die Firma Etschel Brunnenservice GmbH aus Hof.

Für die Fliesenarbeiten im WC des Freibades Neubrunn im Bereich des Kinderplanschbeckens wurden Angebote eingeholt. Der Auftrag geht an die Firma Fiederling aus Niklashausen.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten in der Frankenlandhalle im OT Böttigheim wird eine Blechverkleidung bei der neuen Eingangstüre zusätzlich notwendig. Der Gemeinderat stimmte dem Nachtrag der Firma Mannl GmbH aus Kreuzwertheim bei den Fensterbauarbeiten zu.

Spenden und Spendenzwecke vorgelegt

Das Gemeindegremium beschloss in einer vorhergegangenen Sitzung den Aufbau eines Sensornetzes für den Winterdienst des Marktes Neubrunn im Rahmen eines Pilotprojektes. Nun entschied sich der Gemeinderat für die vandalismussichere Ausführung der Temperaturfühler, der zusätzlichen Luftfeuchtigkeitsmesser und die Anbringung von Gefahrenmeldern in der Verwaltung.

Gemäß der Handlungsempfehlung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, legte der Bürgermeister dem Gemeinderat eine Auflistung der im Jahr 2019 eingegangenen Spenden und deren Spendenzwecke von insgesamt 4805 Euro vor. Dies ist dem Straftatbestand der Vorteilsnahme geschuldet und dient der Transparenz.

Der Gemeinde liegt die Schlussrechnung der beauftragten Kanalbefahrung vor. Die Auftragssumme belief sich auf gut 123 500 Euro. Durch die zusätzliche Befahrung in der Unteraltertheimer Straße und der Sportplatzsteige erhöhte sich die Rechnungssumme um knapp 5250 Euro. Diese Mehrkosten entfallen bei den späteren Befahrungsbereichen.

Auf Anregung des Rechnungsprüfungsausschusses prüfte die Verwaltung eine Ausgabeneinsparung bei Umstellung auf Onlineversionen der Gesetze, Kommentierungen und notwendigen Schriftstücke. Eine generelle Umstellung ist nicht in allen Bereichen sinnvoll, dennoch können jährlich rund 1400 Euro eingespart werden.

Der Bürgermeister gab außerdem bekannt, dass die Bewerbung des Marktes Neubrunn bei der Regierung von Unterfranken um einen Energiecoach erfolgreich war. Das erste Gespräch findet am 24. Januar statt. Die Gemeinde hat zudem eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet, da die Tischtennisplatte in Böttigheim gestohlen wurde.

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